Erfahrungen mit DPF Reiniger DPF Doctor

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  • Erfahrungen mit DPF Reiniger DPF Doctor

    Hallo zusammen,

    nach langem hin und her mit Problemen meines DPFs am BMW 1er E87 habe ich mich nun entschieden erstmal einen chemischen DPF Reiniger zu probieren, bevor ich den gesamten DPF ausbaue. Ich habe mich für den DPF Doctor von Innotec entschieden - völlig neutral und grundlos, weil es diesen auf Amazon gab...

    Das eigentlich Problem war, dass der BMW seit wohl langem keine Regeneration mehr selbst eingeleitet hat, da der Differenzdruck bereits zu große Unterschiede/Werte angezeigt hatte. Ich habe etwas rumgespielt und den Drucksensor gewechselt, das hatte auch einige Fehlermeldungen beseitigt, aber es hat noch nicht gereicht, die Motorsteuerung zum Regenerieren zu bringen, da der DPF (wie ich heute weiß ^^) einfach zu voll war.

    Also gab es die Möglichkeit, den DPF auszubauen und mit dem Hochdruckreiniger zu reinigen (habe von vielen gehört, dass das auch funktioniert) oder den DPF an eine Firma einzuschicken, welche ihn ausbrennt. Letzteres ist denke ich die beste Lösung, aber auch die teuerste.

    Wäre ich mit dem Auto übrigens in eine Fachwerkstatt gefahren, so hätte man dort ohne wenn und aber den ganzen DPF ausgewechselt. Das kostet dann gut und gerne mal bis zu 1.500 €!

    Daher, wie gesagt, dachte ich mir, probiere ich mal die Lösung mit dem DPF Rreiniger. Bei 20-25 € kann man nichts falsch machen, falls es doch nicht klappen sollte, dachte ich mir.

    Gesagt getan, also Reiniger über Amazon bestellt, Lieferung wie immer extrem schnell und dann hatte ich die gute Dose schon in der Hand. Ich bin nach Anleitung wie es auf der Dose steht vorgegangen. Man muss einfach den Schlauch, welcher vom DPF zum Drucksensor führt, abziehen. Dafür braucht man keine Werkzeug und man kommt ganz einfach von der Motorhaube aus hin. Dann steckt man den Schlauch der Dose in das Gummirohr soweit es geht hinein und pumpt auf ca. 4-5 mal mit Abständen von 5 Minunten den gesamten Inhalt der Dose in den DPF.

    Wenn das getan ist, lässt man das Auto ca. 5 Minuten im Leerlauf laufen und fährt dann ca. 30 Minuten mit dem Auto - am besten auf der Autobahn bei einer konstanten Geschwindigkeit von ungefähr 120 km/h. Offiziell langt es schneller als 80 km/h zu sein.

    Aber Achtung, in den ersten 5 Minuten Fahrt erhitzt sich der chemische Reiniger, welcher ja noch im DPF ist und verlässt in weißer gasförmiger Form den Auspuff. Da kann es schon mal kurz stark weiß rauchen Das Zeug brennt aber sehr schnell ab.


    Bereits im Leerlauf hatte ich anhand der Differenzdruckmesswerte gesehen, dass der DPF so frei wurde, dass keine Fehlermeldung mehr erschient. Also bereits an der Stelle ein voller Erfolg! TOP!

    Bei der Fahrt konnte ich dann problemlos eine Regeneration mit Carly einleiten. Das Auto hätte dies auch selbst gemacht.
    Und siehe da, ich konnte den Rußwert tatsächlich von 40 auf 0,1 Gramm reduzieren.

    Fazit: Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber das Zeug hat Wunder bewirkt und ich würde es definitiv wieder machen! Bin mal auf das Langzeitergebnis gespannt. Ich halte euch auf dem laufenden.

    Wollte nur mal eben voller Euphorie von meinem Ergebnis erzählen.

    Habt ihr schon mal einen chemischen DPF Reiniger verwendet? Welche Erfahrungen habt ihr damit?

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