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Vitesco bringt E-Motoren für Zweiräder heraus

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  • Vitesco bringt E-Motoren für Zweiräder heraus

    Vitesco bringt E-Motoren für Zweiräder herausDer deutsche Automobilzulieferer Vitesco Technologies hat auf der Mailänder Motorradmesse EICMA 2021 erstmals Systemlösungen für 48-Volt-Elektroantriebe für Zweiräder vorgestellt. Außerdem wird ein Vorführmodell eines Hybridmotorrads zu sehen sein.

    Die 48-Volt-Antriebe sind für einen Leistungsbereich von 3 bis 7 kW ausgelegt und sollen Verbrennungsmotoren bis 150 ccm entsprechen. Diese sind daher für leichte Motorräder und Elektroroller geeignet. Das Antriebssystem besteht aus einer elektrischen Antriebssteuerung (eDCU) mit integriertem Wechselrichter und einem Elektromotor mit einem speziellen induktiven Rotorlagesensor (iRPS). Letzteres soll laut Vitesco eine „hohe Kontrollqualität“ gewährleisten.

    Vitesco richtet sich mit dem Antrieb nicht nur an Elektromopeds in europäischen Großstädten, sondern ganz gezielt an Kunden in Asien. „Die Elektrifizierung schreitet vor allem in Asien voran, wo motorisierte Zweiräder für die alltägliche Mobilität vieler Menschen fast unverzichtbar sind“, sagt Torsten Bellon, Head of Product Line Non-Automotive bei Vitesco Technologies. „Dieser Trend beschränkt sich nicht mehr nur auf China, auch in Ländern wie Indien und Vietnam steigt der Anteil elektrischer Zweiräder.“ Es gibt bereits erste Kundenprojekte, für die der neue Antrieb für den Serieneinsatz entwickelt wird.

    Bisher wurden vor allem kleinere Zweiräder mit weniger als 3 kW Leistung elektrifiziert – auch wegen der hohen Batteriekosten, die größere Motorräder mit entsprechend mehr Leistungs- und Strombedarf teurer gemacht hätten. Laut Bellon gibt es mittlerweile einen zunehmenden Trend zu Elektromotorrädern und leistungsstärkeren Mopedrollern, der auch durch sinkende Batteriekosten beschleunigt wird. „ Wir erwarten , dass die Nachfrage fo r Elektro - Zwei - Räder mit einer Leistung von 3 bis 7 kW weltweit stark zu erhöhen, einschließlich Chinas, und dass dieses Marktwachstum wird stark abnehmen nach einem gewissen‚tipping point‘ “ , sagt der Vitesco Manager.

    Neben dem 48-Volt-Antrieb zeigt Vitesco auf der weltbekannten Motorradmesse einen Hybridantrieb für Motorräder. Es gehe davon aus, dass bei größeren Motorrädern „in einer Übergangsphase Hybridlösungen eine wichtige Rolle spielen werden – weil…“ allein am Verbrennungsmotor“. Warum das Unternehmen bei größeren Fahrrädern nicht auf rein elektrische Motorradmotoren gesetzt hat, wird mit dieser Aussage nicht erklärt. Harley Davidson und Zero Motorcycleshatten keine Probleme damit, größere Fahrräder zu elektrifizieren. Vielleicht folgen sie dem eher langsamen Tempo bekannter konservativer deutscher Unternehmen wie BMW, die trotz aller Anzeichen einer unaufhaltsam voranschreitenden Elektrifizierung gerade erst einen Elektroroller in Serie gekauft haben, aber noch keine größeren E- Scooter anbieten Modelle.

    Während ältere Motorradhersteller in Europa Schwierigkeiten zu haben scheinen, mit der Zeit zu gehen, haben Disruptoren keine Probleme, die Lücke zu schließen. Auch heute erweitert Niu gerade über 48-Volt-Modelle hinaus und enthüllt 73-Volt-Modelle.

    Für ihren Demonstrator-Hybrid haben die deutschen Ingenieure von Vitesco ein bekanntes Bauteil eines riemengetriebenen 48-Volt-Startergenerators aus dem Automobilbereich verwendet. Beim Hybridmotorrad soll der Startergenerator das rein elektrische Fahren auf kürzeren Strecken ermöglichen. Es wurde eine „sehr ausgeklügelte Regelungsstrategie“ entwickelt. Die Powertrain Domain Control Unit (PDCU) steuert den 48-Volt-Motor direkt und kommuniziert mit dem M4C-Motorsteuergerät des Verbrennungsmotors – und koordiniert so die beiden Antriebe.

    Wie bei Hybridautos schaltet das Hybridmotorrad nicht mehr manuell: Hier wurde ein „intelligenter Aktuator“ verbaut, der das Getriebe selbstständig und ohne Kupplungsbetätigung schalten kann. Wenn die Steuerung „zum verbrauchsoptimalen Zeitpunkt“ schalten kann, erhofft sich Vitesco hohe CO2-Einsparungen – beziffert diese aber nicht genau.

    Das Unternehmen hat außerdem kürzlich eine strategische Partnerschaft mit GaN Systems vereinbart, um gemeinsam die GaN-Leistungshalbleitertechnologie zu entwickeln. GaN-Halbleiter basieren nicht auf Silizium oder Siliziumkarbid, sondern auf Galliumnitrid (GaN). GaN-Transistoren können kleiner und effizienter sein – und laut Vitesco auch systemtechnisch günstiger. Mit der Partnerschaft mit dem kanadischen Unternehmen will Vitesco die Entwicklungszeit verkürzen und „hochattraktive automobile Anwendungsfelder“ erschließen.

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