Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

ADAC: "eFuels sind ohne Probleme technologisch umsetzbar".

Einklappen

AdTags for bol_rotation_160x600 (6695942)

Einklappen
X
Einklappen
  •  

  • ADAC: "eFuels sind ohne Probleme technologisch umsetzbar".

    ADAC: "eFuels sind ohne Probleme technologisch umsetzbar".​Beim ADAC wurde geprüft, ob synthetische Kraftstoffe herkömmlichen Kraftstoff ersetzten können. Aus technischer Sicht spricht wenig dagegen, aber der Club lässt wichtige Fragen unbeantwortet.

    Synthetische Kraftstoffe sind in diesem Jahr wieder in den Vordergrund gerückt. Mit ihnen könnten Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor umweltfreundlicher fahren als mit herkömmlichem Kraftstoff aus Erdöl. Der ADAC hat die technischen Argumente gegen synthetische Kraftstoffe untersucht. Die Ergebnisse sind vielversprechend, sagt der ADAC.

    eFuels: technisch machbar
    Ein Labortest hat gezeigt, dass der synthetische Kraftstoff in den von den Herstellern zugelassenen Fahrzeugen problemlos funktioniert. Die Schadstoffemissionen haben sich nicht verschlechtert, aber auch nicht wesentlich verbessert. Synthetische Kraftstoffe haben in dieser Hinsicht noch Potenzial. Mit einer weiteren Optimierung ist zu erwarten, dass sich die CO₂-Bilanz verbessert und die Schadstoffemissionen weiter sinken.

    Vorteil aus Sicht des Clubs: Man müsse nicht auf die Erneuerung der Flotte warten, meint Karsten Schulze, Technikpräsident des ADAC. Synthetische Kraftstoffe seien eine "gute Ergänzung zum wachsenden Markt der Elektromobilität", heißt es in einer Mitteilung des Clubs. Durch einen "reduzierten Aromatengehalt" sei bei einem "ideal gestalteten eFuel" durch "reduzierte Partikelemissionen" ein "positiver Effekt für die Luftreinhaltung" zu erwarten.

    Woher kommen sie?
    Der ADAC geht offenbar davon aus, dass eFuels bald in großem Umfang verfügbar sein werden. Je nach Bedarf könnten sie herkömmlichen Kraftstoffen beigemischt werden und so einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten, heißt es. Leider hat der Club nicht angegeben, wo er die Quelle für eine signifikante Menge an eFuels auf dem Weltmarkt als Ersatz für konventionelle Kraftstoffe sieht.

    Auch die Frage, wer dafür bezahlen sollte, blieb unbeantwortet. Derzeit wird geschätzt, dass ein Liter eFuel zwischen vier und fünf Euro kostet. Dieser Preis wird durch große Produktionsanlagen und -mengen wahrscheinlich drastisch gesenkt werden, aber den eFuels bleibt nicht mehr viel Zeit. Sollten synthetische Kraftstoffe eines Tages in großem Umfang verfügbar sein, was noch nicht der Fall ist, werden sie zunächst dort eingesetzt, wo die Dekarbonisierung auf andere Weise nur schwer umzusetzen ist. Dies betrifft sicherlich nicht in erster Linie den Individualverkehr, denn der batteriebetriebene Elektroantrieb ist eine Alternative zur Verbrennung, die in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht hat und derzeit weltweit mit erheblichen Forschungsgeldern entwickelt wird.

    "Überschüssiger Ökostrom"
    Der ADAC räumt immerhin ein, dass die Produktion von eFuels mit einem hohen Energieverbrauch verbunden ist. Daher sei die Produktion vor allem mit überschüssigem Ökostrom sinnvoll, so der Club. Allerdings ist grüner Strom derzeit nirgendwo im Überschuss und kostenlos verfügbar. Selbst regenerativ erzeugter Strom hat einen CO₂-Fußabdruck, der durch den Bau und die Entsorgung der Anlagen hinterlassen wird. Und er ist schon gar nicht kostenlos. Das sind zwei gute Argumente, um mit erneuerbarem Strom sparsam umzugehen und ihn nicht mit einem entsetzlichen Wirkungsgrad zu verschwenden.​

      Einen Kommentar schreiben

      Bitte gib die sechs Buchstaben oder Zahlen ein, welche in der Grafik unterhalb zu sehen sind.

      Sicherheitsgrfik bei der Registrierung Grafik neu laden

    Neue Artikel

    Einklappen

    • Volkswagen gibt Cariad mehr Macht im Konzern um Softwareprobleme zu lösen
      von Redaktion
      ​Die Cariad-Softwareabteilung des Volkswagen-Konzerns hat in den fast drei Jahren ihres Bestehens fast nur Kontroversen hervorgerufen.

      Gegründet, um die Last der Schaffung einer digitalen Zukunft für die immer noch ziemlich analoge Flotte des Konzerns zu schultern, wurde sie zum öffentlichen Gesicht des Scheiterns, eine funktionierende Software mit den ersten Volksagen ID 3 Elektroautos auszuliefern.

      Die fehlerhafte Software trug die Bezeichnung 1.1, und es war nicht...
      Heute, 07:41
    • Der neue Volvo EX30
      von Redaktion
      ​Nach der Vorstellung des Flaggschiffs EX90 wird Volvo seine Produktpalette mit der Einführung eines neuen, erschwinglicheren Elektro-SUV nach unten hin erweitern. Er wird wahrscheinlich EX30 heißen, und die ersten Anzeichen deuten darauf hin, dass Volvo dem Neuankömmling das gleiche klobige Profil geben will wie seinen größeren Stallgefährten.

      Volvo hatte das kleine Modell bei der Ankündigung des EX90 im November bereits angedeutet. Ein schemenhaftes Bild verriet, dass der...
      Gestern, 20:16
    • Wer auffährt, hat immer Schuld - stimmt nicht ganz!
      von Redaktion
      ​"Wer auffährt, hat immer Schuld" ist ein weit verbreiteter Irrglaube. In Wirklichkeit kommt es immer auf den Einzelfall an. Meist wird angenommen, dass der Auffahrende Schuld trägt, weil er zu schnell gefahren oder zu dicht aufgefahren ist. Aber auch der Vorausfahrende kann ein Mitverschulden tragen, beispielsweise, wenn er ohne triftigen Grund stark bremst.

      Laut Straßenverkehrsordnung (StVO) gilt bei Auffahrunfällen erst einmal der Anscheinsbeweis, dass der Hintermann...
      Gestern, 07:57
    • TMH belegt enormes Potenzial für aggregierte Fahrzeugbatterien im Energiemarkt
      von Redaktion
      ​The Mobility House hat gemeinsam mit seinen Partnern am EUREF-Campus in Berlin erfolgreich das Potenzial von gebündelten Fahrzeugbatterien im Energiemarkt bewiesen. Hierbei wurden reale Anwendungen an der europäischen Strombörse (EPEX Spot) genutzt, um vierstellige Erlöse pro Fahrzeug zu erzielen. Die Ergebnisse stammen aus einer sechsmonatigen Feldstudie, die an dem EUREF-Campus in Berlin durchgeführt wurde.

      Anders als bei früheren Simulationen wurde in diesem Test das Potential...
      Gestern, 07:39
    • Jetzt offiziell: Wolfspeed baut Siliziumkarbid-Fabrik im Saarland
      von Redaktion
      ​Der US-Halbleiterhersteller Wolfspeed hat seine Pläne für den Bau einer Produktionsstätte für Siliziumkarbid-Halbleiter in Kooperation mit ZF Friedrichshafen im Saarland offiziell bestätigt. Die 200-mm-Wafer-Anlage soll die modernste ihrer Art sein und als Teil eines Gemeinschaftsprojekts im Rahmen des IPCEI (Industrial Public-Private Partnership on Electronc Components and Systems) für Mikroelektronik und Kommunikationstechnologien geplant werden. Die Fabrik soll später bis zu 600 Arbeitsplätze...
      Gestern, 07:34
    • Verbandskasten-Pflicht erweitert: Ab jetzt müssen zwei Mundschutzmasken im Auto sein
      von Redaktion
      ​Verbandskästen im Auto bekommen ein neues Update: Ab dem 1. Februar 2023 müssen sie mindestens zwei Mund-Nasenschutzmasken enthalten. Die neue DIN-Norm 13164 wurde vom Deutschen Institut für Normung eingeführt, aber noch nicht gesetzlich verankert. Das bedeutet, dass bei fehlenden Masken zwar eine neue DIN-Norm gilt, aber keine Strafe durch das Gesetz. Hersteller von Verbandskästen müssen sich an die neue Norm halten, aber es besteht noch keine Pflicht, zwei Masken im Auto zu tragen. Bei...
      01.02.2023, 13:23

    Stichworte

    Einklappen

    audi (258) batterie (444) bev (1139) bmw (248) brennstoffzelle (148) china (499) deutschland (167) elektroauto (158) europa (232) fcev (123) frankreich (124) hpc (121) hyundai (156) konzept (124) ladestationen (236) lieferanten (250) meb (129) mercedes (130) phev (216) porsche (122) renault (123) startup (122) tesla (360) usa (390) volkswagen (372)
    Lädt...
    X