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Alstom erhält weltweit größten Auftrag für H2-Züge

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    Die RMV-Tochter Fahma hat 27 Brennstoffzellenzüge bei Alstom bestellt. Der französische Hersteller wird die Coradia iLint 54 Fahrzeuge vor dem geplanten Fahrplanwechsel 2022/2023 liefern.

    Der Auftrag umfasst auch die Lieferung von Wasserstoff, Wartungs- und Reservekapazitäten für die nächsten 25 Jahre. Die neuen Brennstoffzellenzüge werden die dieselbetriebenen Züge im Raum Frankfurt in Hessen ersetzen.

    Die Wasserstoffversorgung wird von Alstom in Zusammenarbeit mit der Infraserv GmbH & Co. angeboten. Höchst KG. Die H2-Züge werden im Industriepark Höchst betankt. Eine Wasserstofftankstelle für Züge wird die bestehenden H2-Betankungsanlagen für Busse und Lkw ergänzen.

    Prof. Knut Ringat, RMV-Geschäftsführer, erklärt: "Diese Auszeichnung stellt zwei Rekorde auf: Mit der Inbetriebnahme der neuen Fahrzeuge im Jahr 2022 verfügt der RMV über die weltweit größte Flotte von Brennstoffzellenzügen im Personenverkehr und ist der größte Auftrag in der Geschichte unserer Tochtergesellschaft Fahma". Er erklärte: "Dieser Meilenstein macht mich stolz und ist ein großer Schritt in Richtung Mobilität ohne Schadstoffe". Im September letzten Jahres wurde der weltweit erste Brennstoffzellenzug in Betrieb genommen. Im Januar dieses Jahres stellte Alstrom einen gemeinsam mit Eversholt Rail entwickelten Brennstoffzellenzug vor, der in Großbritannien seinen Betrieb aufnehmen wird.

    Für Landrat Ulrich Krebs vom Hochtaunuskreis sind Brennstoffzellenzüge im Taunusnetz eine pragmatische Wahl. Er sagte, dass Pendler von mehr Platz in den Zügen und einer deutlich ruhigeren Fahrt mit dem radikal leiseren Elektroantrieb profitieren. Er wies darauf hin, dass dies auch für die Anwohner der betroffenen Bahnlinien von Vorteil sei. Die neuen Züge verfügen über 160 Sitzplätze. Damit wird die Kapazität auf den Linien im Taunus-Subnetz um bis zu 40 Prozent erhöht, insbesondere für Züge im Berufsverkehr.

    "Der Kauf der 27 Fahrzeuge ist ein Leuchtturmprojekt für die Brennstoffzellenmobilität, worüber ich mich sehr freue", sagt Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). "Die Bundesregierung unterstützt diese Investition in eine klimafreundliche Mobilität, indem sie 40 Prozent der im Vergleich zu Dieselfahrzeugen anfallenden Fahrzeugmehrkosten übernimmt und die Wasserstofftankstelle anteilig subventioniert. Das Projekt dient als Modell für das BMVI. Wir hoffen, dass diesem Beispiel noch viele weitere Projekte in Deutschland folgen werden". Das Gesamtauftragsvolumen beträgt rund 500 Millionen Euro.

    alstom.com

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