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Fahrgemeinschaften mit VW e-Crafter: MOIA startet in Hamburg

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  • Fahrgemeinschaften mit VW e-Crafter: MOIA startet in Hamburg

    moia-start-hamburg-2019-03


    In Hamburg hat der Mitfahrdienst MOIA von Volkswagen nun offiziell den Betrieb aufgenommen. Der Service beginnt zunächst mit 100 elektrisch betriebenen Kleinbussen, die Erweiterung auf 500 Fahrzeuge ist bereits geplant. Unterdessen gab es ein legales Tauziehen um die Inbetriebnahme.

    Die Grundidee des neuen Mobilitätsangebots Fahrgemeinschaften ist es, Passagiere, die eine ähnliche Strecke oder ein ähnliches Ziel haben, gemeinsam zu befördern. Die MOIA-Fahrzeuge werden von einer App zu virtuellen Stopps aufgerufen. Davon gibt es in Hamburg 10.000. Diese sollten nach Angaben des Anbieters niemals mehr als 250 Meter vom Standort eines Fahrgastes entfernt sein. MOIA hat die Details des Angebots in seinen letzten Tests seit Januar verfeinert. Preislich bedient der Dienst den Markt zwischen Bussen und Taxis. CEO Ole Harms gab eine Vorstellung von der angestrebten Preisklasse, indem er schätzte: "Eine durchschnittliche Reise kostet zwischen sechs und sieben Euro pro Person".

    Bei den für den Service eingesetzten Personenwagen handelt es sich um 100 Stück Volkswagen e-Crafter, die bei Volkswagen im norddeutschen Osnabrück umfassend modernisiert wurden. Unter anderem wird die Batteriekapazität des normalen e-Crafter von 36 kWh auf 87 kWh für MOIA erhöht. Die gespeicherte Energie sollte mindestens so lange halten, wie die maximal zulässige Fahrzeit von fünf Stunden. Die Fahrer müssen dann eine halbe Stunde Pause einlegen - genug, um bis zu 80 Prozent zu verlangen.

    Die Stadt Hamburg hat den Betrieb von MOIA im April 2018 offiziell genehmigt. Doch die Aufnahme des Betriebs stößt inzwischen auf Widerstand. Wie die Hamburger Morgenpost berichtete, entschied das Verwaltungsgericht Hamburg am Freitagabend, dass der Transportdienst tatsächlich nicht in Betrieb gehen durfte. Dem Bericht zufolge hat ein Einspruch des Hansa-Taxiunternehmers Ivica Krijan gegen die kommunale Genehmigung aufschiebende Wirkung. Die Verkehrsbehörde wiederum reichte gegen diese Entscheidung eine Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht ein. Sie ordnete auch die "sofortige Ausführung der Genehmigung" am Montagmorgen an - deshalb sind die MOIA-Shuttles nun in Betrieb - vorerst zumindest. Der Anwalt des Taxiunternehmers hat bereits angekündigt, dass er eine so genannte Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung vor Gericht erreichen will.

    MOIA plant, den Fuhrpark in Hamburg bis zum ersten Quartal 2020 von 100 auf 500 Fahrzeuge und die Betriebsfläche von 200 auf 300 Quadratkilometer zu erweitern. Letzteres umfasst die meisten Bezirke nördlich der Elbe. Die Betriebszeiten von MOIA sind Montag bis Mittwoch, 6 bis 24 Uhr, Donnerstag, 6 bis 2 Uhr, Freitag und Samstag, 6 bis 4 Uhr und Sonntag, 9 bis 24 Uhr.

    Alles in allem nimmt das Unternehmen "einen erheblichen dreistelligen Millionenbetrag" in die Hand, um den Service aufzubauen. Was in Hamburg beginnt, soll sich in anderen Städten Deutschlands und der Welt fortsetzen. Der Shuttle-Service von MOIA ist in Hannover schon seit geraumer Zeit verfügbar - allerdings ohne Elektrofahrzeuge. Die Testphase wurde dort mit 35 Volkswagen Multivan T6 durchgeführt und endete im Juli 2018. Nun ist der Dienst der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden.

    volkswagenag.com
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