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Tritium liefert weitere 120 Ionity-Ladeparks

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  • Tritium liefert weitere 120 Ionity-Ladeparks

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    Tritium hat mit Ionity einen Vertrag über die Lieferung seiner HPC-Ladegeräte für weitere 120 Ladeparks unterzeichnet. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Joint Venture das australische Unternehmen mit der Ausrüstung von 100 Standorten beauftragt. Darüber hinaus hat Tritium einen weiteren Auftrag von Nissan erhalten.

    Zuerst zum australisch-deutschen Deal: Auf dem EVS32 in Lyon zeigte Tritium, dass Ionity eine ganze Armada von Ladestationen vom Typ Veefil-PK 350 kW bestellt hat, um 120 weitere Standorte in 23 europäischen Ländern auszustatten. Jede Ladestation bietet durchschnittlich vier bis sechs der 350 kW Ladegeräte Platz. Was den Zeitplan betrifft, so sollte die Installation der neuen Infrastruktur im Laufe des nächsten Jahres abgeschlossen sein. Neben dem Bau der Ladesäulen umfasst der Vertrag auch den Tritium-Support rund um die Uhr.

    Für die Australier ist dies "der größte jemals erhaltene Auftrag" für die 350 kW-Ladestation Veefil-PK, das so genannte Flaggschiffmodell. Die Vereinbarung bedeutet auch, dass Tritium der größte Lieferant für das Ionitätsnetz wird: Von den 400 geplanten Standorten in ganz Europa wird Tritium mindestens 220 ausstatten. "Ionity hat eine Vision für das Laden von Elektrofahrzeugen, die unsere widerspiegelt. Es geht nicht nur um die Ladegeschwindigkeit, sondern auch um das Kundenerlebnis", sagt David Finn, CEO von Tritium. Die schiere Anzahl der Ladegeräte sollte die Reichweitenangst potenzieller EV-Fahrer beseitigen und somit die Verbreitung der Elektromobilität deutlich ermöglichen.

    In einem Interview mit dem Chefredakteur von electrive.net, Peter Schwierz, erklärte Jeroen Jonker von Tritium, dass Australien zwar eher dafür bekannt ist, Dekarbonisierungsmaßnahmen zu vermeiden als sie zu fördern, die Gründer von Tritium das Unternehmen aber erst nach dem Besuch der Queensland University speziell für die Erschließung des europäischen und nordamerikanischen Marktes gegründet haben. Tritium-Ladegeräte werden in Brisbane, Australien, hergestellt, und inzwischen hat das australische Unternehmen Niederlassungen in Los Angeles und Amsterdam.

    Inzwischen hat Tritium einen weiteren Auftrag von Nissan erhalten: Das Unternehmen beliefert den japanischen Automobilhersteller mit neun Veefil-RT-Schnellladegeräten mit 50 kW Ladeleistung, um seine Sponsoringaktivitäten für das UEFA Champions League-Finale in Madrid zu unterstützen.

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