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Smart-Home-Charge-Netzwerke anfällig für Cyberangriffe

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  • Smart-Home-Charge-Netzwerke anfällig für Cyberangriffe

    Chargepoint-Wallbox-Ladestation-Ladestation



    Kaspersky Lab, ein IT-Spezialunternehmen aus Russland, warnt davor, dass Ladegeräte für Elektrofahrzeuge, die von einem "großen Anbieter" geliefert werden, anfällig für Cyber-Angriffe sind, die das Heimnetz beschädigen könnten. Experten von Fraunhofer SIT haben sich ebenfalls mit dem Thema beschäftigt und ein Lösungsszenario entwickelt.

    Während die Fraunhofer-Experten diese Cyberangriffe auf Ladestationen modellierten, gelang es den Ingenieuren des Kaspersky Lab praktisch, die derzeit auf dem Markt befindlichen Ladesysteme für Haushalte zu durchbrechen.

    Insbesondere ein Anbieter zeigte Probleme, sagen die Experten, aber seitdem sind alle gelöst. Während in der Pressemitteilung nicht der Name des Lieferanten angegeben ist, befindet sich auf einem Papier mit einer Analyse der Analyse die Home-Ladestation von ChargePoint.

    Kaspersky Labs warnt jedoch im Allgemeinen, dass Ladestationen, vor allem wenn es sich um Fernbedienungen handelt, anfällig für Angriffe sind.

    Die Forscher fanden zum Beispiel einen Weg, um Befehle am Ladegerät auszulösen und den Ladeprozessor anzuhalten oder auf den maximal möglichen Strom einzustellen. Während die erste Option eine Person nur daran hindern könnte, das Elektroauto zu benutzen, könnte die zweite die Kabel möglicherweise auf einem Gerät überhitzen, das nicht durch eine Auslösesicherung geschützt ist.

    Ein Angreifer muss lediglich die übertragene Elektrizitätsmenge ändern, indem er Wi-Fi-Zugriff auf das Netzwerk erhält, mit dem das Ladegerät verbunden ist. Da die Geräte für den Heimgebrauch vorgesehen sind, ist die Sicherheit für das drahtlose Netzwerk wahrscheinlich begrenzt. Dies bedeutet, dass Angreifer leicht Zugang erhalten können, zum Beispiel durch Bruteforcing aller möglichen Kennwortoptionen, was ziemlich üblich ist: Laut Kaspersky-Lab-Statistiken verwendeten 94% der Angriffe auf das Internet der Dinge 2018 diese Methode. Sobald sie sich im Heimnetzwerk befinden, können die Eindringlinge die IP-Adresse des Ladegeräts leicht finden und alle Schwachstellen ausnutzen.

    Für Heimanwender empfiehlt Kaspersky Labs, alle intelligenten Geräte regelmäßig auf die neuesten Softwareversionen zu aktualisieren. Es ist außerdem ratsam, sichere Kennwörter zu verwenden, aber auch das intelligente Heimnetzwerk von dem Netzwerk zu trennen, das von den persönlichen Geräten für die einfache Internetsuche verwendet wird.

    Inzwischen haben sich Experten von Fraunfofer SIT mit ähnlichen Themen befasst, jedoch auf öffentliche Geräte konzentriert. Fraunhofer SIT geht ebenso wie Kaspersky davon aus, dass Ladestationen ein einfaches Ziel für IT-basierte Angriffe sind. In diesem Fall könnten Hacker die Ladestationen jedoch so manipulieren, dass sie unbegrenzt kostenlos aufladen oder beispielsweise personenbezogene Daten erfassen.

    Um solche Angriffe zu verhindern, wurde eine Lösung modelliert, die kürzlich auf einer Konferenz in Berlin vorgestellt wurde und als Trusted Platform Module bezeichnet wird. Die Hardware stellt eine permanente Verbindung zur Ladestation her und ermöglicht die Fernüberwachung, ob die Firmware der Ladestation in einwandfreiem Zustand bleibt.

    Die Fraunhofer-Lösung wurde im Rahmen des DELTA-Projekts (Datensicherheit und Integrität in der Elektromobilität) entwickelt, bei dem Ladungen und Abrechnungen gemäß der gesetzlichen Messtechnik (Eichrecht) untersucht werden.

    kaspersky.com , sit.fraunhofer.de
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