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FastCharge bietet eine Hochleistungsladung bei 450 kW

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    BMW, Porsche, Allego, Phoenix Contact und Siemens schaffen es, die Ladeleistung auf beachtliche 450 kW zu steigern. Die Unternehmen demonstrierten am Mittwoch in Bayern Prototypen beider Ladestationen sowie der im Rahmen des FastCharge-Projekts entwickelten Demofahrzeuge. Und wir waren da, um zu dokumentieren.

    Das Quintett hatte sich Ende 2017 zum Ziel gesetzt, die „technischen und physikalischen Grenzen aller am Laden beteiligten Komponenten und Systeme sowohl im Fahrzeug als auch in der Infrastruktur“ zu ermitteln und letztendlich Ladekapazitäten von bis zu 450 kW anzustreben.

    Nur ein Jahr später beweist die Einweihung eines Prototyp-Ladesystems auf der Autobahn A8 zwischen Ulm und Augsburg, dass das Aufladen eines Elektroautos so schnell wie das Befüllen eines Tanks sein kann. Das von BMW geführte Konsortium zeigte gestern, dass Ladezeiten von weniger als drei Minuten möglich sind, zumindest für die ersten 100 Kilometer und mit zwei Forschungsfahrzeugen, die natürlich erst für eine solche Ladeleistung empfänglich gemacht werden mussten.
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    Schauen wir uns das Ladesystem genauer an: Es wurde von Siemens entwickelt und ist mit einem CCS-Anschluss ausgestattet. Es wurde explizit entwickelt, um die Grenzen der Schnellladefähigkeit von Batterien zu testen. Es kann mit Spannungen von bis zu 920 Volt arbeiten, was bei heutigen Elektrofahrzeugen immer noch ein Traum der Zukunft ist. Wer das neue Ladegerät dennoch ausprobieren möchte - zumal die Nutzung kostenlos ist - muss sich keine Sorgen machen, dass es für das Elektroauto zu schnell sein wird. Gemäß dem Konsortium passt der Controller die Leistung automatisch an, um nur das zu liefern, was ein Auto leisten kann. Mit anderen Worten, die Leistung der beiden CCS-Ladestationen passt sich automatisch an die maximal zulässige Ladeleistung der Ladefahrzeuge an und ist daher abwärtskompatibel.

    Auf dem Gelände können mehrere Elektroautos gleichzeitig geladen werden, wobei zwei Ladepunkte vorgesehen sind - einer mit 175 kW und einer mit bis zu 450 kW. In Kombination mit seinen hohen Strömen und Spannungen eignet sich das System für eine Vielzahl von Anwendungen, z. B. für Flottenladelösungen oder auf Autobahnen. Die Netzanbindung wird über einen Ladebehälter gesteuert, in den auch die Leistungselektronik von Siemens eingebaut wurde. Porsche-Flaggschiff für Forschung bricht Marke von 400 kW

    Um die mit derart hohen Ladekapazitäten erzielbare Zeitersparnis zu veranschaulichen, haben sowohl BMW als auch Porsche entsprechende Demofahrzeuge gebaut. BMW hat einen i3 umgebaut und mit einer Hochvoltbatterie ausgestattet, die eine Nettokapazität von 57 kWh erreicht. Ein Ladevorgang von 10 bis 80 Prozent Ladezustand (State of Charge - SOC) dauert nur 15 Minuten - ein Drittel der aktuellen Generation von i3 mit bis zu 175 kW. Das Porsche-Forschungsfahrzeug, ein umgebauter Panamera ohne Straßenzulassung, hat jedoch eine Netto-Batteriekapazität von rund 90 kWh. Das Auto erreicht eine anfängliche Ladeleistung von über 400 kW und ermöglicht somit Ladezeiten von weniger als 3 Minuten für die ersten 100 km, wie vom FastCharge-Konsortium beschrieben. Das Team von electrive.net konnte erfolgreiche Ladevorgänge vor Ort dokumentieren. Die Videos werden in Kürze veröffentlicht. Sie werden auch zeigen oder besser sagen, wie stark die Kühlung der Fahrzeuge und des Ladesystems ist, da sie über die Motorgeräusche der benachbarten LKW-Tankstelle hörbar ist.

    Die Ladeanschlüsse sind übrigens vom Betreiber Allego hinter dem neuen Säulendesign versteckt, das auch erstmals realisiert wurde. Je nach Fahrzeugmodell können die Systeme 400-V- und 800-V-Batteriesysteme über gekühlte HPC-Ladekabel von Phoenix Contact laden. Als Kühlflüssigkeit dient eine Wasser-Glykol-Mischung. Der Fahrzeugladeport wird auch während der Energieübertragung gekühlt.

    Das Forschungsprojekt FastCharge ist ein von der BMW Group geführtes Industriekonsortium. Aktive Partner sind die Allego GmbH, die Phoenix Contact E-Mobility GmbH, die Porsche AG und die Siemens AG. FastCharge wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit 7,8 Millionen Euro gefördert.
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