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Volkswagen optimiert Verkehrsfluss mit Quantencomputern

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  • Volkswagen optimiert Verkehrsfluss mit Quantencomputern

    Volkswagen optimiert Verkehrsfluss mit QuantencomputernVolkswagen startet in Lissabon das weltweit erste Pilotprojekt zur Verkehrsoptimierung mit einem Quantencomputer. Zu diesem Zweck stattet die Gruppe MAN-Busse des ÖPNV-Anbieters Carris mit einem eigens entwickelten Verkehrsmanagementsystem aus. Dieses System verwendet einen D-Wave-Quantencomputer und berechnet die schnellste Route für jeden der neun teilnehmenden Busse einzeln und nahezu in Echtzeit. Auf diese Weise werden die Reisezeiten der Fahrgäste auch in Spitzenverkehrszeiten erheblich verkürzt und der Verkehrsfluss verbessert. Volkswagen testet sein Verkehrsoptimierungssystem während der WebSummit-Technologiekonferenz vom 4. bis 8. November in Lissabon - während der Konferenz werden Busse Tausende von Passagieren durch den Stadtverkehr in Lissabon befördern.

    Martin Hofmann, CIO des Volkswagen Konzerns: „Wir wollen bei Volkswagen unser Expertenwissen auf dem Gebiet des Quantencomputers weiter ausbauen und ein tiefgreifendes Verständnis dafür entwickeln, wie diese Technologie im Unternehmen sinnvoll eingesetzt werden kann. Verkehrsoptimierung ist eine der möglichen Anwendungen. Ein intelligentes Verkehrsmanagement, das auf den Leistungsfähigkeiten eines Quantencomputers basiert, kann Städte und Pendler effektiv unterstützen. “

    Vern Brownell, CEO von D-Wave, erklärt: „Volkswagen nutzt das Quanten-Computing, um allgegenwärtige globale Probleme wie intelligentes Verkehrsmanagement anzugehen. Dies ist ein Beispiel für die realen Auswirkungen, die Quantenanwendungen in Kürze auf unsere Städte, Gemeinden und das Alltagsleben haben werden. Seit wir den ersten kommerziellen Quantencomputer gebaut haben, hat sich D-Wave auf die Entwicklung von Systemen konzentriert, die die Entwicklung von Quantenanwendungen ermöglichen und geschäftlichen Nutzen bringen. Das Pilotprojekt von Volkswagen ist eines der ersten, von dem wir wissen, dass es einen Quantencomputer in der Produktion einsetzt, und seine ständige Innovation bringt uns der Verwirklichung eines echten, praktischen Quantencomputers näher als je zuvor. “


    Das System umfasst zwei Komponenten: Fahrgastzahlenvorhersage und Routenoptimierung

    Das Verkehrsmanagementsystem von Volkswagen umfasst zwei Komponenten - die Fahrgastzahlenvorhersage und die Routenoptimierung durch Quantencomputer. Für Prognosen verwendet das Entwicklerteam von Volkswagen Datenanalysetools, um zu bestimmten Zeiten Haltestellen mit besonders hohen Passagierzahlen zu identifizieren. Zu diesem Zweck werden anonymisierte Geokoordinaten und Passagierflussdaten verwendet. Ziel ist es, möglichst vielen Menschen maßgeschneiderte Transportmöglichkeiten anzubieten und eine optimale Auslastung der Busflotte zu gewährleisten.

    Für das Pilotprojekt in Lissabon wurden 26 Haltestellen ausgewählt und zu vier Busverbindungen verbunden. Eine davon führt beispielsweise von der WebSummit-Konferenzeinrichtung zum Verkehrsknoten Marqués de Pombal in der Innenstadt.

    Das Volkswagen Team beabsichtigt, diese Vorhersagekomponente weiterzuentwickeln. Die Idee ist, dass die Busunternehmen ihren Linienverkehr vorübergehend verknüpfen sollten, um Haltestellen mit den meisten Fahrgästen zu bedienen. Dies wäre beispielsweise ein sinnvoller Ansatz für Großveranstaltungen im Stadtgebiet.

    Die Volkswagen Experten haben einen Quantenalgorithmus zur Routenoptimierung zwischen den Haltestellen entwickelt. Dieser Algorithmus berechnet die schnellste Route für jeden einzelnen Bus in der Flotte und optimiert sie nahezu in Echtzeit. Im Gegensatz zu herkömmlichen Navigationsdiensten weist der Quantenalgorithmus jedem Bus eine individuelle Route zu. So kann jeder Bus frühzeitig Verkehrsengpässe auf der Strecke umgehen und Staus vermeiden, bevor sie überhaupt entstehen.

    Die Experten von Volkswagen erwarten von dieser Entwicklung einen weiteren positiven Effekt. Da die Busse auf individuell optimierten Strecken verkehren, die so berechnet sind, dass sie selbst keine Staus verursachen, wird sich der Verkehrsfluss in der Stadt generell verbessern.


    Volkswagen beabsichtigt, das System zur Marktreife zu entwickeln

    Volkswagen plant, sein Verkehrsoptimierungssystem künftig zur Marktreife zu entwickeln. Aus diesem Grund haben die Volkswagen Entwickler das System so konzipiert, dass es generell auf jede Stadt und auf Fahrzeugflotten jeder Größe angewendet werden kann. Weitere Pilotprojekte für Städte in Deutschland und anderen europäischen Ländern sind bereits in der Überlegung. Volkswagen ist der Ansicht, dass ein solches Verkehrsoptimierungssystem öffentlichen Verkehrsunternehmen, Taxiunternehmen oder Flottenbetreibern angeboten werden könnte.


    Volkswagen und Quantencomputer

    Volkswagen kooperiert mit seinen Technologiepartnern D-Wave und Google, die den Experten den Zugriff auf ihre Computersysteme ermöglichen. In der chinesischen Hauptstadt Peking hat das Volkswagen Team bereits 2016 erfolgreich eine überlastungsfreie Routenoptimierung für Taxis demonstriert. Seitdem wurde die Entwicklung des Algorithmus stetig fortgesetzt und durch Patente in den USA geschützt.

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