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BMW wird den Kauf von Kobald aus dem Kongo 2020/21 einstellen

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  • BMW wird den Kauf von Kobald aus dem Kongo 2020/21 einstellen

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    Nach Angaben von Andreas Wendt, dem für den Einkauf bei BMW zuständigen Vorstandsmitglied, wird das Unternehmen mit der Einführung der fünften Generation von Elektrofahrzeugen ab 2020/21 kein Kobalt mehr aus der Demokratischen Republik Kongo beziehen.

    BMW verweist darauf, dass die Nachfrage nach Kobalt aufgrund neuer technischer Entwicklungen bereits gesunken ist und weiter sinken wird. Gleichzeitig gibt es "genügend Lagerstätten, die noch nicht erschlossen sind".

    Die kontinuierliche technische Weiterentwicklung von Batterien ist für das Unternehmen von großem Interesse, das im Bereich der Rohstoffressourcen für Batterien mit der deutschen Entwicklungsagentur GIZ sowie mehreren anderen Industriepartnern zusammenarbeitet. Dieses Pilotprojekt wird in den nächsten drei Jahren fortgesetzt und konzentriert sich auf den Kleinbergbau und nachhaltige Lebensbedingungen für Bergleute.

    Die Ressource wurde kürzlich auch als strategische Ressource im Kongo eingestuft, was bedeutet, dass die Lizenzgebühren für den Abbau des Materials gestiegen sind, bis zu einer aktuellen Lizenzgebühr von 10%. Darüber hinaus gibt es große Bedenken hinsichtlich der unsicheren Arbeitsbedingungen für Bergleute sowie der Verwendung von Kinderarbeit.

    Das Interview mit Andreas Wendt weist auch auf die Batterieressourcen als einen wesentlichen Faktor für die Preisstabilität hin und lässt die Frage offen, ob BMW in Zukunft mit der Herstellung eigener Batteriezellen beginnen wird. Der Vertrag mit CATL als Hauptlieferant der Zelle ist vorerst noch der offizielle Plan. Als Ersatz für das aus dem Kongo stammende Kobalt erwarten sie, dass aufgrund der hohen Nachfrage mehr Seltenerdmetalle an anderen Orten entdeckt werden. Der Kongo liefert derzeit rund 60% des weltweiten Kobalts, was bedeutet, dass die Nachfrage nach dem Seltenerdmetall in Next-Gen-Batterien deutlich sinken muss.

    Wendt erwähnt auch Pläne für ein Kompetenzzentrum zur Entwicklung von Batteriezellen, das im Sommer dieses Jahres eröffnet wird, "um die Bewertungskompetenz im Haus zu behalten". Sie werden 200 Mitarbeiter in der neuen Einheit beschäftigen, die sich auf das "Verständnis und die Begleitung der Entwicklung der Batteriezellentechnologie in die Tiefe" konzentrieren wird.

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