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Bolivianisch-deutsches Joint Venture greift weltweit größte Lithiumreserve an

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  • Bolivianisch-deutsches Joint Venture greift weltweit größte Lithiumreserve an

    acisa-joint-venture-gruendung-2018 (1)



    Zum ersten Mal erhält ein deutsches Unternehmen direkten Zugang zu Lithium und buchstäblich Tonnen davon. Nachdem Bolivien Berichten zufolge ein deutsches Konsortium als strategischen Partner für die Industrialisierung der riesigen Lithiumvorkommen der Grafschaft ernannt hatte, wurde der Vertrag unterzeichnet und die Produktionsraten festgelegt.

    Das geplante Joint Venture zwischen dem staatlichen Unternehmen YLB Yacimientos de Litio Bolivianos und der deutschen ACI Systems Alemania (ACISA) wurde jetzt auf einem Empfang in Berlin offiziell gegründet.

    Das JV wird als YLB-ACISA gehandelt und ist sowohl für Bolivien als auch für Deutschland und / oder Europa von strategischer Bedeutung.

    Darüber hinaus haben sie die Kapazität festgelegt und planen, ab 2022 jährlich 30.000 bis 40.000 Tonnen Lithiumhydroxid im bolivianischen Salzsee Salar de Uyuni zu produzieren, und es ist geplant, die Kapazität weiter auszubauen. Schätzungen zufolge belaufen sich die erforderlichen Investitionen für dieses Projekt derzeit auf 300 Millionen Euro.

    Das bolivianische Staatsunternehmen hält eine Mehrheit von 51 Prozent, während die deutschen ACI-Systeme bis zum Bau von Produktionslinien für die endgültige Auswahl der Technologie- und Implementierungspartner verantwortlich sind, um „eine innovative, effiziente und nachhaltige Produktion sicherzustellen“.

    Tatsächlich hatte das technologische Know-how die Zusammenarbeit überhaupt erst ermöglicht. Schätzungen gehen davon aus, dass der Salzsee etwa 10 Millionen Tonnen Lithium enthält, was ihn zu einem der weltweit größten Lithiumvorkommen macht. Bisher hat es sich jedoch als schwierig erwiesen, Lithium aus der restlichen Salzsole zu extrahieren. Letzteres stammt aus vorhandenen Verdunstungsbecken, die zur Herstellung von Kaliumchlorid und Lithiumcarbonat gebaut wurden. Bei den bisherigen Technologien war die Restsole im Wesentlichen unbrauchbar und musste daher verworfen werden. Dank des neuen Verfahrens von ACISA wird es nun jedoch zur Herstellung von Lithiumhydroxid verwendet, das für den Einsatz in Batterien von Elektrofahrzeugen geeignet ist. Dafür hat sich das Unternehmen mit Partnerunternehmen wie der K-UTEC AG Salt Technologies zusammengetan.

    Laut der Pressemitteilung trägt das neue Verfahren auch der Nachhaltigkeit Rechnung, indem es beispielsweise den Wasserverbrauch senkt und Solarstrom integriert. Es sollen rund 1.000 direkt qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen werden.

    Darüber hinaus wollen die Partner ein weiteres Joint Venture zur Herstellung von Kathodenmaterial und Batteriesystemen in Bolivien und Deutschland gründen.

    aci-systems.de , dw.com
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