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IAV präsentiert Batteriekonzept mit Recycling-Fokus

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  • IAV präsentiert Batteriekonzept mit Recycling-Fokus

    IAV präsentiert Batteriekonzept mit Recycling-FokusDer Engineering-Spezialist IAV hat ein Batteriekonzept entwickelt, das im Vergleich zu bestehenden Batteriesystemen deutlich einfacher zu recyceln ist und obendrein eine deutlich bessere CO2-Bilanz aufweisen soll.

    Nach Angaben des Entwicklers lassen sich nach dem IAV-Verfahren aufgebaute Batterien deutlich einfacher und mit weniger Aufwand demontieren und die darin enthaltenen Materialien nutzen. Über den gesamten Lebenszyklus einer Batterie betrachtet, könnten mit dieser Methode laut IAV-Mittelung bis zu 20 Prozent der CO2-Emissionen eingespart werden.

    Kernelement ist ein neues Batteriegehäuse- und Modulkonzept. Statt Aluminium setzt IAV hier auf Stahl, da sich der Stahl „leichter und energiesparender als Aluminium im Recyclingprozess trennen lässt“. IAV beziffert das Mehrgewicht durch den konsequenten Leichtbau auf nur ein bis eineinhalb Prozent.

    Neben dem Material liegt die zweite große Innovation in der Füge- und Verbindungstechnik. „Hunderte Schrauben kommen am Ende für das gesamte Batteriesystem zum Einsatz, dazu noch viel Kleben und Schweißen“, sagt Michael Clauß, Spezialist für Batterieentwicklung bei IAV. Herkömmliche Produktionsverfahren und die verwendeten Materialien erschweren jedoch eine Demontage und ein fachgerechtes Recycling der Batterien. „Deshalb werden viele Batterien geschreddert. Wertvolle Materialien und Trägerelemente, die in neuen Batterien verwendet werden könnten, gehen damit verloren.“

    Statt mehrfacher Schraublösungen, Kleben und Schweißnähten haben IAV-Ingenieure neue Fügetechniken eingeführt. Wo immer möglich, werden Klick- und Steckverbindungen verwendet. Dadurch kann die Anzahl der Schraubverbindungen um zwei Drittel reduziert werden, auch das Kleben und Schweißen kann deutlich reduziert werden.

    „Dank des neuen Designs können Recycler das Batteriesystem einfacher und schneller demontieren“, sagt Clauß. „Das Design ist so ausgelegt, dass Roboter große Teile der Arbeit übernehmen können.“ Vor allem die Demontage verschiedener Batterietypen ist ein wichtiger Faktor beim Recycling – und damit auch entscheidend für die Wirtschaftlichkeit.

    Das Konzept ist laut IAV interessant für zukünftige Fahrzeuge und lässt sich auch in bestehende Elektrofahrzeugmodelle integrieren. Eine dem Konzept angepasste Batterie könnte laut Clauß die gleichen Abmessungen und Anschlüsse wie bisher aufweisen, „so dass sie sich problemlos in bestehende Fahrzeugstrukturen integrieren lässt“. Das neue Innenleben der Batterie würde jedoch das Recycling vereinfachen. Mögliche Auswirkungen auf Energiedichte und Kühlkonzepte erwähnt IAV in der Pressemitteilung nicht.

    iav.com

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