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Kohlekraftwerk in Elverlingsen bekommt stationäres Batteriespeichersystem aus Elektroautobatterien

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  • Kohlekraftwerk in Elverlingsen bekommt stationäres Batteriespeichersystem aus Elektroautobatterien

    Kohlekraftwerk in Elverlingsen bekommt stationäres Batteriespeichersystem aus ElektroautobatterienIn einem ehemaligen Kohlekraftwerk in Elverlingsen wurde ein neues stationäres Batteriespeichersystem aus Elektroautobatterien in Betrieb genommen. Das Projekt wurde gemeinsam von Renault, dem Technologieunternehmen The Mobility House und dem Experten für Stromspeichersysteme Fenecon entwickelt.

    Das stationäre Batteriespeichersystem hat eine Speicherkapazität von 3 MWh und verwendet 72 Batterien, die zuvor in Zoes installiert wurden und vom Projektpartner Renault bereitgestellt wurden. In der Second Life-Anwendung werden die Elektroautobatterien als Energiespeicher für das Stromnetz verwendet. Das neue Lager ist Teil des übergreifenden Projekts „Advanced Battery Storage“ von Renault.

    Für die stationäre Lagerung wurden die Batterien in einen 40-Fuß-Container eingebaut. Jeder Batterie ist nur ein Wechselrichter zugeordnet, da die 72 Wechselrichter in einem anderen Behälter installiert sind, der sich auf dem Batteriebehälter befindet. Dies hat laut Franz-Josef Feilmeier vom Integrationsspezialisten Fenecon mehrere Vorteile. „Das bedeutet, dass die Wechselrichter unabhängig von den Batterien in einer separaten Wärmeeinheit sitzen“, sagte Feilmeier auf der digitalen Veranstaltung zur Inbetriebnahme. „Das bedeutet auch, dass wir immer die gleiche Kabellänge haben, da der Abstand zwischen der Batterie und dem zugewiesenen Wechselrichter immer gleich ist.“ Dies bedeutet außerdem, dass bei einem Ausfall einer der Paarungen nur 1/72 des Systems betroffen ist.

    Die Herausforderung bestand nicht nur in der mechanischen Anordnung der Komponenten, sondern auch in der Software. Fenecon und The Mobility House entwickelten ein „rollendes Master-Slave-System“. Um die Effizienz zu erhöhen, müssen nicht alle Batterien des Systems gleichermaßen verwendet werden, aber die Anzahl der Batterien, die für den aktuellen Bedarf benötigt werden, sollte minimiert werden. Um sicherzustellen, dass alle Batterien gleichmäßig altern, werden sie regelmäßig ausgetauscht.

    Was theoretisch plausibel klingt, gibt es in der Praxis einige Hürden, die die Partner auf dem Weg überwinden mussten. „Die Herausforderung bestand darin, dass die Batterie variabel war - so gut wie neu oder voller unterschiedlicher Zustände“, sagt Feilmeier. Befindet sich eine Batterie noch im Stadium „Ersatzteile“, kann sie aus dem System entfernt und bei Bedarf wieder in ein Auto eingebaut werden, da sie vom Steuerungssystem schonender behandelt wird.

    Robert Hienz, COO bei The Mobility House, ist sehr zufrieden mit der erzielten Lösung. Da es so flexibel ist (sowohl in Bezug auf die Software als auch auf die skalierbare Container-Struktur), kann es nicht nur für weitere Projekte mit stationärem Speicher, sondern auch für Vehicle-2-Grid-Lösungen als Blaupause dienen. „Aus technologischer Sicht ist das Modellprojekt ein großer Parkplatz für unser Steuerungssystem mit vielen Autos, die einfach nicht abfahren wollen“, sagt Hienz. „Für das Steuerungssystem spielt es keine Rolle, ob die Batterie dauerhaft in einem stationären Lager oder in einem Auto installiert und nur vorübergehend angeschlossen ist.“

    Hienz beschreibt das Werk in Elverlingsen als „erstes Industrieprojekt, aber kein Pilotprojekt“. Im Rahmen des Projekts „Advanced Battery Storage“ wurde der Bau weiterer 17 MWh vereinbart, dh insgesamt 20 MWh. Die schlüsselfertige Lösung soll auch anderen Interessenten zur Verfügung gestellt werden. „Interessierte Unternehmen müssen lediglich ausreichend Platz für zwei 40-Fuß-Standardcontainer (einen Batteriecontainer und einen Transformatorcontainer) bieten, in denen das 3,0-MWh-System schlüsselfertig installiert ist, einen geeigneten Netzanschluss und das entsprechende Lastprofil. Optimale Ergebnisse erzielt das Batteriespeichersystem in Industrie- und Gewerbebetrieben mit einem hohen Stromverbrauch von mehr als 10 GWh pro Jahr und / oder mit Lastspitzen über 500 kW “, heißt es in der Mitteilung.

    Mit einem solchen System sollten mehr als 200.000 Euro Stromkosten pro Jahr eingespart werden können. Darüber hinaus könnten Einnahmen in Höhe von über 100.000 Euro erzielt werden, da Energie auf dem Primärsteuerungsmarkt bereitgestellt wird. Darüber hinaus verspricht The Mobility House, dass dem Kunden keine Kosten entstehen würden. Das Finanzierungskonzept ist „bereits enthalten, so dass die Kunden nur einen ausreichenden Platz für die Container und einen geeigneten Netzanschluss ohne Baukostenzuschuss zur Verfügung stellen müssen“.

    Bei der Digital-Veranstaltung gaben die Projektpartner nicht an, wann ein entsprechendes Projekt mit noch in den Fahrzeugen installierten Batterien gestartet werden soll. Die Organisatoren haben klargestellt, dass sie darauf hinarbeiten. „Es ist sehr wichtig, auf Nachhaltigkeit bei der Elektromobilität zu achten. Dies gilt nicht nur während der Fahrt “, sagt Uwe Hochgeschurtz, Leiter der Groupe Renault in der DACH-Region. "Wir möchten dazu beitragen, dass die Batterie nach dem Leben im Auto Sinn macht und noch zehn bis zwölf Jahre verwendet werden kann."

    Der Renault-Manager setzt in erster Linie auf Forschung: „Wir haben noch nicht alles erforscht, was mit modernen Speichersystemen möglich ist“, sagt Hochgeschurtz. "Eines ist jedoch sicher: Das Elektroauto ist das einzige Auto, das auch im Stillstand zu einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes führen kann."

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