Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Daimler Trucks investiert halbe Milliarde Euro in hochautomatisierte Lkw

Einklappen

Billboard

Einklappen

AdTags for bol_rotation_160x600 (6695942)

Einklappen

Automanuals.de

Einklappen
X
Einklappen
  •  

  • Daimler Trucks investiert halbe Milliarde Euro in hochautomatisierte Lkw

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: D544200-Daimler-Trucks-invests-half-a-billion-Euros-in-highly-automated-trucks.jpg
Ansichten: 469
Größe: 58,3 KB
ID: 38870



    Daimler Trucks hat heute auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas angekündigt, in den nächsten Jahren 500 Millionen Euro (rund 570 Millionen US-Dollar) zu investieren und mehr als 200 neue Arbeitsplätze zu schaffen, um innerhalb eines Jahrzehnts hochautomatisierte Lkw (SAE Level 4) auf die Straße zu bringen. Hochautomatisiertes Fahren ist gekennzeichnet als automatisiertes Fahren in definierten Bereichen und zwischen definierten Hubs, ohne dass vom System erwartet wird, dass ein Benutzer auf eine Interventionsaufforderung reagiert. Im kommerziellen Trucking ist Level 4 der natürliche nächste Schritt nach Level 2, um die Effizienz und Produktivität für die Kunden zu steigern und die Kosten pro Meile deutlich zu senken. Damit überspringt Daimler Trucks den Zwischenschritt des bedingt automatisierten Fahrens (Level 3). Die automatisierte Fahrweise der Stufe 3 bietet den Lkw-Kunden keinen wesentlichen Vorteil gegenüber der aktuellen Situation, da es keine entsprechenden Vorteile zum Ausgleich der Technologiekosten gibt.

    Der neue Freightliner Cascadia bietet teilautomatisierte Fahrfunktionen (Level 2) und ist damit der erste teilautomatisierte Serien-Lkw auf nordamerikanischen Straßen. Seine Weltpremiere feierte er auch bei der heutigen Präsentation von Daimler Trucks auf der CES.

    Daimler Trucks ist seit Jahren ein Pionier der automatisierten Lkw-Entwicklung. Im Jahr 2014 präsentierte der weltweit führende Lkw-Hersteller mit dem Mercedes-Benz Future Truck 2025 den weltweit ersten automatisierten Lkw und demonstrierte als erster die technologischen Möglichkeiten und das große Potenzial automatisierter Lkw für Wirtschaft und Gesellschaft.

    Martin Daum, Mitglied des Vorstands der Daimler AG und verantwortlich für Daimler Trucks & Buses: "Als einer der führenden Anbieter unserer Branche haben wir Pionierarbeit bei der automatisierten Lkw-Fahrten geleistet. Im Jahr 2015 erhielt unser Freightliner Inspiration Truck die erste Straßenzulassung für ein automatisiertes Nutzfahrzeug. Jetzt bringen wir das automatisierte Trucking auf die nächste Stufe: Wir sind bereit, 2019 den ersten teilautomatisierten neuen Freightliner Cascadia auf den Markt zu bringen - und als nächstes geht es um hochautomatisierte Trucks. Hoch automatisierte Lkw werden die Sicherheit erhöhen, die Leistung der Logistik steigern und unseren Kunden ein hervorragendes Leistungsversprechen bieten - und damit wesentlich zu einer nachhaltigen Zukunft des Verkehrs beitragen."

    Level 2 automatisiertes Fahren jetzt Realität im neuen Freightliner Cascadia

    Mit Active Drive Assist (Mercedes-Benz Actros, FUSO Super Great) und Detroit Assurance 5.0 mit Active Lane Assist (Freightliner new Cascadia) bringt Daimler Trucks bereits teilautomatisierte Fahreigenschaften in die Serienproduktion. Das neue System kann unabhängig voneinander bremsen, beschleunigen und lenken. Im Gegensatz zu Systemen, die nur ab einer bestimmten Geschwindigkeit arbeiten, ermöglicht der Active Drive Assist / Detroit Assurance 5.0 dem Fahrer erstmals in einem Serienfahrzeug teilautomatisiertes Fahren in allen Geschwindigkeitsbereichen. Durch die Verschmelzung von Radar- und Kamerainformationen sind aktive Lateralregelung und die Verbindung von Längs- oder Querkontrolle in allen Geschwindigkeitsbereichen neu.

    Daimler Trucks bewertet den Nutzen von Platooning neu

    Daimler Trucks setzt seinen Innovationsfahrplan fort und überdenkt seine Sichtweise auf die Platooning. Daimler Trucks definiert Platooning als die elektronische Kopplung von zwei oder mehr Lkw mit deutlich reduziertem Abstand zueinander, um theoretisch die Aerodynamik zu verbessern und damit Kraftstoff zu sparen. Daimler Trucks testet das Platooning seit mehreren Jahren, insbesondere in den USA, wo die Vorteile am größten sein dürften. Die Ergebnisse zeigen, dass die Treibstoffeinsparungen, selbst unter perfekten Platooning-Bedingungen, geringer sind als erwartet und dass diese Einsparungen weiter verringert werden, wenn der Platoon abgekoppelt wird und die Lastwagen beschleunigen müssen, um wieder verbunden zu werden. Zumindest für US-Fernverkehrsanwendungen zeigt die Analyse derzeit keinen Business Case für Kunden, die mit neuen, hoch aerodynamischen Lkw Züge fahren. Daimler Trucks wird sich natürlich weiterhin für alle noch laufenden Partnerprojekte engagieren.

    Automatisiertes Fahren auf Stufe 4 verbessert Sicherheit, Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit.

    Hochautomatisierte Lkw (Level 4) bieten in vielen Bereichen enorme Vorteile. In der heutigen Gesellschaft wächst der Wunsch nach sichereren Straßen und nachhaltigeren Verkehrslösungen - und Lkw der Stufe 4 können wesentlich dazu beitragen. Sie erhöhen die Sicherheit im Straßenverkehr durch eine Redundanz der Systeme und eine Vielzahl von Sensoren und Systemen, die nie müde werden oder die Aufmerksamkeit verlieren - denn die überwiegende Mehrheit der Unfälle ist auch heute noch auf menschliches Versagen zurückzuführen. Hochautomatisierte Lkw der Stufe 4 verbessern zudem Effizienz und Produktivität, unter anderem durch eine höhere Auslastung der Fahrzeuge - praktisch rund um die Uhr. Sie ermöglichen auch das Reisen in verkehrsberuhigten Zeiten, z.B. in der Nacht, und vermeiden so Staus durch intelligentes Routenmanagement. Dies wirkt sich positiv auf die Lkw-Kunden und die gesamte Wirtschaft aus: Die Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft steht in einem engen Zusammenhang mit der Effizienz der Logistik. Dieser Aspekt wird immer relevanter, da sich das globale Straßengüterverkehrsaufkommen zwischen 2015 und 2050 voraussichtlich mehr als verdoppeln wird.

    200 neue Arbeitsplätze für Ingenieure oder Roboterspezialisten mit IT- und Programmierkenntnissen

    Daimler Trucks schafft 200 neue Arbeitsplätze im Bereich des hochautomatisierten Fahrens (Level 4). Die neu geschaffenen Positionen und Rollen sollen vor allem von Mechatronikern oder Roboterspezialisten mit IT- und Programmierkenntnissen besetzt werden. Der Hauptstandort ist das neue Daimler Trucks & Buses Automated Truck Research & Development Center in Portland (Oregon, USA). Die Experten des Zentrums widmen sich allen Aspekten der Entwicklung, Prüfung und Validierung automatisierter Fahrzeuge. Darüber hinaus arbeiten die Ingenieure in Portland eng mit ihren Kollegen in den Forschungs- und Entwicklungszentren der Daimler Trucks-Standorte Stuttgart (Deutschland) und Bangalore (Indien) zusammen und bilden so ein globales Netzwerk.

    Die Anforderungen an ein hochautomatisiertes Fahren von Pkw und Lkw sind sehr unterschiedlich.

    Ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Entwicklung eines sicheren und zuverlässigen hochautomatisierten Staplers der Stufe 4 ist ein eng abgestimmtes System der Technik und Technologieentwicklung. Daimler Trucks nutzt das umfangreiche Wissen aus langjähriger Erfahrung in der Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen. Und der Wissenstransfer innerhalb des Daimler-Konzerns ist die Grundlage für eine hohe Innovationsgeschwindigkeit. Mit seinem Gesamtportfolio, das von Pkw und Transportern bis hin zu Bussen und Lkw reicht, ist der Daimler-Konzern für alle relevanten Anwendungsszenarien des automatisierten Fahrens bestens aufgestellt. Daher sind skalierbare Lösungen verfügbar. Über alle Geschäftsbereiche hinweg orientiert sich das Unternehmen an einer klaren Philosophie, die auf der Einführung eines sicheren, zuverlässigen und ausgereiften Systems basiert.

    Auch bei Daimler Trucks werden die für Schlepper und deren Transportbedürfnisse geeigneten Entwicklungen aus dem Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars genutzt. Die jetzt verfügbaren Systeme der Stufe 2 werden durch Innovation und die Neudefinition bestehender Systeme auf Stufe 4 angehoben. Trotz aller Gemeinsamkeiten unterscheiden sich die Anforderungen an ein hochautomatisiertes Fahren von Pkw und Lkw erheblich. Die schiere Größe eines Lkw stellt höhere Anforderungen an die Technik als im Pkw-Bereich, ebenso wie beispielsweise bewegliche Systeme an einem Gelenksystem. Darüber hinaus stellt das Fahrverhalten durch eine größere Masse oder andere Verzögerungswerte sowie andere Fahreigenschaften, z.B. in Kurven, wesentlich höhere Anforderungen an das System. Auch die Betriebsbedingungen in der Transportbranche sind deutlich härter. Um effiziente Lieferzyklen zu ermöglichen und die Kundenwünsche nach schneller Lieferung zu erfüllen, müssen die Fahrzeuge so lange wie möglich betrieben werden. Dies darf nicht zu Einschränkungen der Haltbarkeit oder Zuverlässigkeit führen, z.B. bei unterschiedlichsten Witterungsbedingungen und extremen Vibrationen. Schließlich ist die öffentliche Akzeptanz ein Schlüsselfaktor für die erfolgreiche Integration von Level-4-Systemen in die Wertschöpfungskette.

    Auf Ebene 2 sind derzeit zwei Sensoren im Einsatz. Im nächsten Entwicklungsschritt auf Stufe 4 wird es deutlich mehr geben, allesamt auch leistungsstärker. Dies führt zu einem völlig neuen Datenvolumen, stellt aber auch extrem hohe Anforderungen an die Qualität der Datenverarbeitung. Das Ziel: Die Wahrnehmung des Fahrers wird durch die ganzheitliche Erfassung der Verkehrs- und Fahrzeugsituation durch verschiedene Sensortechnologien nachgestellt. Mit ihren spezifischen Stärken leistet jeder Sensor einen Beitrag zur Gesamtleistung und Sicherheit. Drei verschiedene technologische Ansätze bilden die Grundlage: Radar, Kamera und Lidar.

    Die Sicherheit, Präzision und Langlebigkeit der Systeme wird bereits bei der Markteinführung eine führende Rolle spielen. Wie im Flugzeug werden daher alle sicherheitsrelevanten Funktionen mit einem redundanten System ausgestattet, das bei Ausfall des primären Steuerungssystems nahtlos übernommen werden kann.


      Einen Kommentar schreiben

      Bitte gib die sechs Buchstaben oder Zahlen ein, welche in der Grafik unterhalb zu sehen sind.

      Sicherheitsgrfik bei der Registrierung Grafik neu laden

    Neue Artikel

    Einklappen

    Neue Themen

    Einklappen

    Stichworte

    Einklappen

    audi (193) batterie (370) bev (757) bmw (189) brennstoffzelle (139) china (395) daimler (113) deutschland (157) e-tron (94) elektroauto (147) europa (189) fcev (107) frankreich (113) hpc (118) hyundai (117) konzept (96) ladestationen (228) lieferanten (206) model 3 (108) phev (193) renault (97) startup (98) tesla (273) usa (346) volkswagen (263)
    Lädt...
    X