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Bauen BMW & Daimler ein kleines Elektroauto zusammen?

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  • Bauen BMW & Daimler ein kleines Elektroauto zusammen?

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    Die Nachrichten über die Annäherung von Daimler und BMW bei Elektrofahrzeugen wurden heute aktualisiert. Ein neuer Bericht deutet darauf hin, dass BMW plant, ein i2-Elektroauto mit seinem Nachbarkonkurrenten zu teilen - möglicherweise ab 2024.

    Angeblich laufen seit Monaten Gespräche zwischen den beiden den Süden Deutschlands dominierenden Automobilherstellern, während sich die Führungskräfte seit drei Jahren offiziell regelmäßig treffen. Mit dem neuen Vorstoß für die Elektromobilität hat das Manager Magazin jedoch einige Details zu den Ereignissen hinter den Kulissen hinzugefügt.

    Dem Bericht zufolge ist BMW bereit, die Entwicklung von Elektrofahrzeugen gemeinsam zu prüfen, wie bereits vorgeschlagen. Sie wollen jedoch vorerst nur einen teilen, und einen kleinen und nicht so neuen. Laut Quellen ist BMW-Entwicklungsleiter Klaus Fröhlich bereit, die Architektur für ein kleines EV, das als i2 bezeichnet wird, zu teilen. Es könnte auf dem bestehenden (und bisher einzigen) Elektrofahrzeug von BMW, dem i3, aufbauen, aber auf die teure Carbon-Karosserie verzichten, um einen erschwinglichen Preis zu erreichen. Es wurde von weniger als 30.000 Euro gesprochen. Zusätzliche Kosteneinsparungen konnten nicht nur durch die gemeinsame Nutzung der Plattform und den Einsatz von kostengünstigerem Material, sondern auch mit einer kleineren Batterie erzielt werden. Der i2 würde eine Reichweite von 300 Kilometern anstreben.

    Die Zeugen der Gespräche bei Daimler waren überrascht von der etwas radikalen Herangehensweise ihrer BMW-Kollegen, sagt das Manager Magazin, aber das klare Ziel scheint, mit diesen Elektroautos Geld verdienen zu können. Vom Daimler-Standort aus möchten sie eine halbe Million dieser Elektrofahrzeuge verkaufen, und die Markteinführung im Jahr 2024 wurde diskutiert.

    Wie diese Kleinwagenpläne in die Haltung von Daimler zu Smart (oder auch nicht) passen, ist uns noch nicht ganz klar. Immer sicherer wird jedoch, dass die Zusammenarbeit für Daimler und BMW der richtige Weg zu sein scheint, vor allem in Zeiten, in denen sich Volkswagen an seine Identität als Volumenhersteller von heute immer mehr Elektroautos erinnert. Auch die Veränderungen bei Daimler tauchen in die Zusammenarbeit ein, insbesondere mit Mercedes-Entwicklungsleiter Ola Källenius, der im Mai die Nachfolge von Dieter Zetsche als neuer Daimler-Chef antreten wird. Er wird erhebliche Kosteneinsparungen vornehmen müssen, und die gemeinsame Entwicklung von Elektrofahrzeugen könnte ein guter Anfang sein. Der Trick wird jedoch darin bestehen, Unterscheidungsmerkmale zu finden, da beide Marken im Wesentlichen um das gleiche Käufersegment konkurrieren.

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