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ID.3 im Winter mit fast 30 Prozent weniger Reichweite

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  • ID.3 im Winter mit fast 30 Prozent weniger Reichweite

    ID.3 im Winter mit fast 30 Prozent weniger Reichweite​​Jeder weiß, dass ein Elektroauto im Winter mehr Strom verbraucht als im Sommer. Aber um welche Menge handelt es sich dabei und wie sieht der Vergleich mit einem Auto mit Verbrennungsmotor aus? Die Universität Wismar hat es getestet.

    Das Team um Projektleiter Ansgar Wego testete den Verbrauch eines VW ID.3 im Laufe eines Jahres. Die in diesem Zeitraum gefahrene Strecke betrug 30.594 Kilometer. Als Vergleich diente ein Golf Diesel TDI, der im selben Zeitraum 31.916 Kilometer zurückgelegt hatte.

    Der ID.3 verbrauchte im Durchschnitt 14,4 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Dieser schwankte jedoch: Zwischen Juni und August lag er bei 13,3 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Zwischen Dezember und Februar lag er bei 17 Kilowattstunden. Das sind 28 Prozent mehr als im Sommer, berichtet die auf Elektromobilität spezialisierte Online-Nachrichtenseite Ecomento unter Berufung auf die Fachzeitschrift Auto Straßenverkehr.

    In Bezug auf die Reichweite bedeutet dies, dass der ID.3 mit seiner 62-Kilowattstunden-Batterie im Sommer mit einer einzigen Ladung etwa 405 Kilometer weit fahren kann. Im Winter kann sie 317 Kilometer weit fahren.

    Der Grund für diesen schwankenden Stromverbrauch ist die Heizung: Bei einem Auto mit Verbrennungsmotor wirkt sich die Heizung nicht auf die Reichweite aus, da der Innenraum durch die Abwärme des Motors erwärmt wird. Bei einem Elektroauto ist dies anders, da der Motor praktisch keine Abwärme erzeugt. Die Heizung wird daher mit Strom aus der Batterie betrieben.

    Doch nicht nur die Insassen wollen es warm haben. Auch die Batterie des Elektroautos muss bei Kälte aufgeheizt werden, damit sie die richtige Betriebstemperatur hat. Ein Test, der im letzten Winter in Norwegen durchgeführt wurde, ergab, dass der Verlust der Reichweite von Elektroautos sehr unterschiedlich ist. So verzeichnete der BYD Tang nur einen Verlust von 11 Prozent, während der Skoda Enyaq iV80 fast 32 Prozent verlor.

    Bei Autos mit Verbrennungsmotor sieht die Situation anders aus: Beim Vergleichsfahrzeug betrug der Unterschied zwischen Sommer und Winter nur 2,5 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. In absoluten Zahlen war er jedoch deutlich höher: Der Golf-Diesel verbrauchte im Jahresdurchschnitt 50,7 Kilowattstunden pro 100 Kilometer.

    Im Sommer lag er bei 49,7 Kilowattstunden und im Winter bei 52,2 Kilowattstunden. Das bedeutet, dass der Golf TDI im Sommer mit einer 52-Liter-Tankfüllung 1.084 Kilometer und im Winter knapp 1.027 Kilometer weit fahren kann.

    Im Testzeitraum lag der Energieverbrauch des Golf TDI 3,5-mal höher als der des ID.3. "Aus energetischer Sicht geht der ID.3 also als klarer Sieger aus diesem Vergleich hervor, ohne dass man im täglichen Fahrbetrieb deutliche Einschränkungen in Kauf nehmen muss", fasst Wego zusammen. Das macht sich auch bei den Kosten bemerkbar: Bei einem Preis von 1,85 Euro für den Liter Diesel und 0,45 Euro für die Kilowattstunde ergibt sich eine Differenz von 831 Euro.

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