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Mercedes startet Dauertests mit EQG-Prototypen

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  • Mercedes startet Dauertests mit EQG-Prototypen

    Mercedes startet Dauertests mit EQG-Prototypen​Zur Halbzeit seines vierjährigen Entwicklungsprogramms hat Mercedes-Benz mit einigen Prototypen die Dauertests für die elektrische G-Klasse begonnen. Darüber hinaus bestätigt das Stuttgarter Unternehmen einige Details über das für 2024 geplante Serienmodell.

    So wird der EQG, wie die im September 2021 vorgestellte Studie, über vier Elektromotoren verfügen, die in der Nähe der Räder angebracht sind. Die Leistungsdaten wurden noch nicht bekannt gegeben, aber Mercedes-Benz verrät, dass es mehrere Modellvarianten mit unterschiedlicher Leistung geben wird, darunter auch eine AMG-Version. Die Batterie des EQG soll eine Nutzkapazität von etwa 100 kWh bieten.

    Es wird sich jedoch nicht um die 107,8-kWh-Batterie des EQS und des EQS SUV handeln. Zum einen basiert der EQG auf einer völlig anderen Plattform mit einem Leiterrahmen, zum anderen wird er über eine andere Zellchemie verfügen: Es war bereits bekannt, dass die Siliziumanodenchemie von Sila Nanotechnologies erstmals als Option für die elektrische G-Klasse erhältlich sein wird.

    Mercedes-Benz plant, den EQG zwischen Mitte und Ende 2024 auf den Markt zu bringen. Wie vermutet, wird der EQG von Magna in Graz produziert werden. Die Produktion wird größtenteils auf einer einzigen Linie erfolgen können: Wie Mercedes-Vertreter gegenüber "Autocar" erklärten, wird es zwei verschiedene Fahrgestelle geben - eines mit der Batterie und den radnahen Elektromotoren, das andere mit dem Antriebsstrang des Verbrennungsmotors. Das gleiche Fahrzeug - oder im Branchenjargon der gleiche "Hut" - wird dann auf diese Rahmen gesetzt und an acht Punkten mit dem Fahrerrahmen verbunden.

    Ob das Serienmodell wie die Studie mit vier Elektromotoren ausgestattet sein wird, blieb jedoch lange offen. "Es gab intensive Diskussionen um die Anordnung der vier Motoren. Das ist unglaublich komplex. Es ist auch sehr teuer", erklärt Emmerich Schiller, Leiter des Geschäftsbereichs Offroad-Produkte bei der Mercedes-Benz AG und Geschäftsführer der Mercedes-Benz G GmbH. "Aber mit zwei Elektromotoren hat man Differenzialsperren, also eine Kombination aus Elektronik und Mechanik. Mit drei Motoren - einem an der Vorder- und zwei an der Hinterachse - bekommt man im Gelände nicht die volle Leistung".

    Um nicht nur die Leistung und die G-Klasse mit Verbrennungsmotor im AMG-Trimm auf die Straße zu bringen, sondern auch mit dem bekannten Modell im Gelände konkurrieren zu können, verfügt jeder der vier Elektromotoren über ein eigenes Zweigang-Getriebe. Dieses funktioniert wie die Untersetzung eines Geländewagens mit Verbrennungsmotor: Auf der Straße wird der EQG in den Fahrmodi Eco, Comfort und Sport vorrangig den zweiten Gang nutzen. In den drei Geländemodi Trail, Rock oder Sand hingegen geht es nicht um Höchstgeschwindigkeit oder Beschleunigung, sondern um die maximale Kontrolle über das Raddrehmoment - wofür eine besonders kurze Untersetzung verwendet wird. "Das ist unglaublich präzise", erklärt auch Schiller. "Die individuelle Steuerung des Antriebs für jedes Rad bietet ein völlig neues Leistungsniveau. Im Gelände haben wir noch mehr Möglichkeiten".

    Ausdauertests werden nicht nur auf der Straße, sondern auch im Gelände durchgeführt. "Im Offroad-Bereich geht es weniger um die volle Reichweite als um die Fahrzeit. Wir haben bei den Tests unglaubliche Zahlen gesehen", fährt Schiller fort.

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