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Kia EV6 GT setzt neue Hochleistungs-Maßstäbe im Crossover-Segment

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  • Kia EV6 GT setzt neue Hochleistungs-Maßstäbe im Crossover-Segment

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    Der neue Kia EV6 GT ist ein vollelektrischer Hochleistungs-Crossover für die neue Ära nachhaltiger Mobilität. Das leistungsstärkste Kia-Serienmodell und neue Aushängeschild der Marke zeichnet sich durch faszinierende Fahrleistungen aus, bietet erstklassige Reisequalitäten und bringt dank eindrucksvoller Reichweite und ultraschnellem Laden beste Touring-Voraussetzungen mit.

    Das ausdrucksstarke Außendesign weist eine Reihe von sportlichen Akzenten und ästhetischen Besonderheiten auf, die auf die Leistungsfähigkeit des EV6 GT hindeuten. Das ebenso fokussierte wie komfortable Interieur ist mit modernsten Technologien ausgestattet, die dem Fahrer und seinen Passagieren ermöglichen, in jeder Reisephase Sicherheit, Konnektivität und Infotainment auf höchstem Niveau zu genießen.

    Die Fahrleistungen und Touring-Qualitäten des EV6 GT, der auf der zukunftsweisenden Elektroplattform E-GMP (Electric-Global Modular Platform) basiert, setzen in diesem Segment Maßstäbe. Im Vergleich zum ebenfalls zweimotorigen EV6* wurde die Leistung erheblich gesteigert. Das liegt vor allem am Heckmotor des GT, der um 63 Prozent stärker ist als das hintere EV6-Triebwerk.

    Der EV6 GT beschleunigt in nur 3,5 Sekunden auf Tempo 100. Damit ist er das sprintstärkste Modell in der gesamten Hyundai Motor Group, zu der Kia gehört. In der Spitze erreicht er 260 Stundenkilometer. Mit einer Akkuladung kann er bis zu 424 Kilometer zurücklegen (kombinierter Zyklus, nach WLTP), und in nur rund 18 Minuten lässt sich die Batterie an einer entsprechend leistungsfähigen Schnellladestation von 10 auf 80 Prozent aufladen.

    Zur außergewöhnlichen Leistungsfähigkeit kommen besondere Fahr- und Handlingeigenschaften, die dem Fahrer das Gefühl geben, eng mit der Straße verbunden zu sein. Die leistungsstarken Bremsen, eine direkte Lenkung und das sportlich-straffe Fahrwerk sorgen für ein Höchstmaß an Kontrolle. Dabei ermöglicht es der neue GT-Modus des „Drive Mode Select“-Systems, das Fahrerlebnis den individuellen Vorlieben anzupassen.

    „Kia verfolgt zielstrebig seine Mission, zu einem führenden Anbieter nachhaltiger Mobilitätslösungen zu werden. Und der neue EV6 GT ist der beste Beweis dafür, dass vollelektrische Autos Fahrspaß und Begeisterung in bisher nicht gekannter Art und Weise bieten können“, sagt Sjoerd Knipping, Vice President Marketing and Product bei Kia Europe. „Dieser Crossover kombiniert die Kraft, die Fahrleistungen und die Agilität eines Sportwagens mit dem Komfort, der Reichweite und der ultraschnellen Ladefähigkeit, die einen modernen GT auszeichnen.“

    Bestellt werden kann der Kia EV6 GT in Kürze. Die Produktion startet im September, die ersten Auslieferungen in Europa sind für Ende des Jahres geplant.

    Muskulöser Auftritt weist auf hohes Leistungspotenzial hin
    Der EV6 GT bringt durch sein unverwechselbares, wirkungsvolles Design mit Hightech-Elementen eine außergewöhnliche Optik in die Crossover-Klasse. Gestaltet wurde er nach der neuen Kia-Designphilosophie „Opposites United“ (Vereinte Gegensätze). Sie ist inspiriert von den Gegensätzlichkeiten, die sich in der Natur und im Menschsein finden, und basiert auf fünf Säulen. Eine davon ist „Power to Progress“ (Kraft zum Fortschritt). Dieses Gestaltungsprinzip passt perfekt zum sportlichen Charakter des EV6 GT. Der Ausdruck von dynamischer Kraft und Geschwindigkeit wird mit kontrastierenden Elementen kombiniert. Das Resultat ist eine wirklich innovative Ästhetik.

    Zum eindrucksvollen Auftritt des EV6 GT trägt das markante Frontdesign maßgeblich bei. Das Kia-typische „Digitale Tigergesicht“ beinhaltet adaptive Dual-LED-Scheinwerfer und Blinker mit einem sequenziellen Lichtmuster. Für die betont kraftvolle Ausstrahlung sorgen die muskulösen Kotflügel und die neue, stark strukturierte „Clamshell“-Motorhaube, die sich wie eine Muschelschale seitlich bis zu den Radhäusern erstreckt. Der spezielle Frontstoßfänger des Hochleistungsmodells unterstreicht die Breite des Fahrzeugs, das dadurch optisch besonders satt auf der Straße steht.

    In der aerodynamisch gestalteten Seitenansicht lassen auffällige Charakterlinien den EV6 GT athletisch und definiert erscheinen, während die dynamische Dachlinie und die abfallenden C-Säulen für eine geschmeidige Crossover-Silhouette sorgen. Die 21 Zoll großen Leichtmetallfelgen verweisen auf den sportlichen Charakter, die neonfarbenen Bremssättel auf die eindrucksvolle Verzögerungskraft. Prägende Elemente des Heckdesigns sind der flügelartige Dachspoiler, die charakteristische LED-Rücklichteinheit sowie der speziell gestaltete GT-Stoßfänger inklusive Diffusor.

    Fahrerorientiertes Interieur – ein perfekter Raum für Grand-Touring-Abenteuer
    Der einladende Innenraum des EV6 GT kombiniert Sportlichkeit mit Komfort und praktischen Qualitäten. Die schwarzen Schalensitze mit veganen Bezügen in Wildlederoptik bieten bei sportlicher Fahrweise optimale Unterstützung, zeichnen sich aber zugleich auf längeren Fahrten durch hohen Komfort aus. Metallapplikationen mit „GT“-Schriftzug und neonfarbene Akzente unterstreichen das moderne, technische Erscheinungsbild. Das Interieur ist mit Premium-Materialien ausgestattet, zum dynamischen Flair tragen sportlich inspirierte Elemente bei. Ein Streifenmotiv ziert das Armaturenbrett und die Mittelarmlehne vorn, bei Dunkelheit schafft die Ambientebeleuchtung in den Türverkleidungen, der Mittelkonsole und dem Armaturenbrett eine angenehme Atmosphäre.

    Zwei nahtlos miteinander verbundene, gewölbte 31,2-cm-Bildschirme (12,3 Zoll) – das digitale Kombiinstrument und der Touchscreen des Navigationssystems – liefern in gestochen scharfen Grafiken alle Fahr-, Konnektivitäts- und Unterhaltungsinformationen. Die schlichte Formensprache dieses Panoramadisplays und des horizontal strukturierten Armaturenbretts tragen zur einladenden Atmosphäre und zum Hightech-Charakter des Interieurs bei.

    Aufgrund seines rein elektrischen Antriebs ist der EV6 GT von Natur aus ein sehr leises Auto, selbst bei höheren Geschwindigkeiten. Die Kia-Ingenieure haben intensiv daran gearbeitet, Geräusche zu unterbinden, die bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren unbemerkt geblieben wären. Um dem Fahrer und seinen Passagieren auch akustisch ein Gefühl der Leistungsfähigkeit des Fahrzeugs zu vermitteln, verfügt der EV6 GT über ein Electric Active Sound Design (e-ASD). Diese Funktion kann mithilfe des serienmäßigen Premium-Soundsystems von Meridian® ausgewählte Geräusche synthetisch verstärken. Dabei lassen sich sowohl der Charakter als auch die Lautstärke des virtuellen Motorsounds individuell variieren.

    Das Innendesign profitiert stark von der E-GMP-Plattform mit ihrer dedizierten Elektrofahrzeug-Architektur. Trotz der kompakten äußeren Dimensionen verfügt der EV6 GT aufgrund seines Radstands von 2,90 Metern über ein ähnliches Raumangebot wie ein Mittelklasse-SUV und über außergewöhnliche Langstreckenqualitäten. Das Interieur zeichnet sich durch eine intelligente Anordnung der Elemente, hohe Flexibilität und eine Vielzahl von Ablagen aus. Der 480 Liter fassende Gepäckraum macht den Elektro-Crossover auch zu einem idealen Reisegefährt für Familienausflüge. Werden die Sitze der zweiten Reihe umgeklappt, wächst das Gepäckraumvolumen auf bis zu 1.260 Liter. Vorn unter der Haube befindet sich mit dem „Frunk“ ein weiterer, 20 Liter fassender Stauraum.

    Zweimotoriger Allradantrieb mit innovativem Powertriebwerk im Heck
    Der zweimotorige Hightech-Antriebsstrang des EV6 GT wurde speziell für ein progressives Hochleistungs-Fahrerlebnis entwickelt. Der Allradantrieb gewährleistet auch unter schwierigsten Bedingungen eine hohe Fahrdynamik.

    Der Frontmotor, bekannt aus dem EV6, leistet 160 kW (218 PS) bei 4.400 bis 9.000 Umdrehungen pro Minute. Das kraftvolle Hecktriebwerk hat eine Leistung von 270 kW (367 PS, bei 6.800 bis 9.400 U/min). Insgesamt mobilisiert dieses Power-Duo 430 kW (585 PS) und ein Drehmoment von 740 Nm. Damit liegt der EV6 GT in der Gesamtleistung um 80 Prozent über dem EV6 AWD (239 kW/325 PS, 605 Nm), der in 5,2 Sekunden auf Tempo 100 sprintet und in der Spitze 185 Stundenkilometer erreicht.

    Zur hohen Leistungsfähigkeit des EV6 GT tragen verschiedene Innovationen innerhalb des Heckmotors bei, unter anderem die „Hairpin“-Technologie der Statorspulen, die Energieverluste reduziert und das Ansprechverhalten bei hohen Geschwindigkeiten verbessert. Ein unkonventioneller zweistufiger Inverter (Wechselrichter) ermöglicht die außergewöhnliche Kraftentfaltung des Triebwerks. Das Leistungsmodul des Inverters, das den Motor steuert, arbeitet mit Siliziumkarbid-Halbleitern (SiC) und erhöht die Systemeffizienz um etwa zwei bis drei Prozent.

    Beim Heckmotor des EV6 reduziert eine externe Wasserkühlung die Temperatur des Motorgehäuses. Beim Motor des EV6 GT besitzen darüber hinaus die Spulen eine eigene Ölkühlung. Dadurch kann die Motortemperatur auch bei extremen Bedingungen sowie bei längerem Fahren mit hoher Geschwindigkeit stabil gehalten werden.

    Mit weiteren Maßnahmen wirkten die Kia-Ingenieure den großen Fliehkräften entgegen sowie den Geräuschen und Vibrationen, zu denen es kommen kann, wenn der Heckmotor im Höchstleistungsbereich arbeitet. Ein verstärkter Lagerkäfig, eine spezielle Permanentmagnet-Anordnung und ein optimiertes Layout des Rotorkerns sorgen dafür, dass die auf die Motorstruktur einwirkenden Kräfte besser verteilt werden. Und der Einsatz einer neuen, zweiteiligen Rotorwelle reduziert Geräusche und Vibrationen.

    Neue Fahrwerkskomponenten maximieren das dynamische Potenzial der Plattform
    Bei der Entwicklung des EV6 GT-Fahrwerks wurden gegenüber dem EV6 umfassende Veränderungen an den Fahrwerkskomponenten und den elektronischen Steuerungssystemen vorgenommen, wodurch sich das Fahrerlebnis gewandelt hat. Der GT bietet weiterhin Ruhe und Kultiviertheit, zeigt aber zugleich einen noch sportlicheren Charakter und kann sich in seinen dynamischen Fähigkeiten mit den besten Sport-Grand-Tourern messen.

    Der EV6 GT liegt in allen Fahrsituationen ruhig und flach auf der Straße, denn das Fahrwerk minimiert sowohl die Wankneigung in Kurven und bei Spurwechseln mit hoher Geschwindigkeit als auch das Aufbäumen bei starker Beschleunigung und das Eintauchen beim Bremsen. Die Kia-Ingenieure haben außerdem dafür gesorgt, dass sich das Fahrverhalten des GT in jedem Fahrmodus durch ein Höchstmaß an Geschmeidigkeit und Laufruhe auszeichnet. Dadurch ist das Interieur auch auf langen Strecken für alle Insassen ein äußerst angenehmer Aufenthaltsort.

    Auch die Lenkung wurde speziell für den GT weiterentwickelt. Durch das variable Übersetzungsverhältnis, das den Lenkwiderstand mit zunehmendem Tempo erhöht, bietet sie in allen Fahrsituationen eine sehr gute Rückmeldung. Zwischen den Lenkradanschlägen liegen nur 2,3 Umdrehungen. In der sportlichsten Einstellung des GT-Modus ist die Lenkung auf ein extrem dynamisches Fahrverhalten abgestimmt. Dadurch wird die Empfindlichkeit gegenüber Lenkeingaben maximiert und ein sehr direktes Ansprechverhalten ermöglicht.

    Die Plattform E-GMP, die Kia beim EV6 erstmals einsetzt und die bis zu sechs weiteren Elektromodellen der Marke als Basis dienen soll, hat die Fahrdynamik-Entwicklung des Crossovers entscheidend begünstigt. So verdankt der EV6 GT seine beeindruckende Fahrcharakteristik unter anderem der ausgewogenen Gewichtsverteilung auf Vorder- und Hinterachse (Verhältnis 49 : 51), an der die großflächig in die Bodengruppe integrierte Batterie maßgeblichen Anteil hat. Diese Platzierung des Akkus trägt auch zum niedrigen Schwerpunkt des Fahrzeugs bei, der das herausragende Handling und Fahrverhalten ermöglicht, das besonders auf kurvenreichen Straßen zur Geltung kommt.

    Bei der Entwicklung der E-GMP wurden schon von Anfang an Hochleistungsvarianten der künftigen Kia-Stromer mit eingeplant. Daher sind die strukturellen Änderungen am Chassis des EV6 GT minimal. Sie beschränken sich auf verstärkte Befestigungspunkte der Radaufhängung vorn und hinten, um eine präzise Achsverschränkung zu gewährleisten.

    An der Hinterachse wurde die Fünflenker-Aufhängung des EV6 übernommen. Vorn dagegen verfügt der EV6 GT über eine stark modifizierte MacPherson-Federbein-Aufhängung mit neuer Geometrie und Kinematik. Der stabilisierende untere Arm der Aufhängung wurde durch eine neue Konstellation mit zwei Armen ersetzt. Dadurch können zum einen vertikale Bewegungen besser bewältigt werden. Zum anderen erleichtert es dieses Layout, bei erhöhter Kurvenlast und auf Oberflächen mit unterschiedlicher Qualität einen gleichbleibenden Fahrbahnkontakt zu gewährleisten. Das ist besonders wichtig für eine kontinuierliche Traktion bei höheren Geschwindigkeiten.

    Die Radaufhängung des GT beinhaltet auch neue Federn, die die Karosseriebewegungen reduzieren und die Agilität steigern. Sie sind im Vergleich zum EV6 vorn um 9 Prozent weicher und hinten um 11 Prozent straffer und bewirken zudem eine Tieferlegung des Fahrwerks um 5 Millimeter. Eine weitere Änderung betrifft den hinteren Stabilisator, der um 15 Prozent steifer ist als beim EV6. Er trägt zur ruhigen Straßenlage bei, beugt übermäßigen Wankbewegungen vor und ermöglicht den maßgeschneiderten Aufhängungskomponenten des GT, bei zunehmenden Kurvenkräften ihre Wirkung optimal zu entfalten.

    Fahrmodi bringen Leistungsfähigkeit von Fahrwerk und Antrieb voll zur Geltung
    Die neue Radaufhängungs-„Hardware“ bildet die perfekte Grundlage für die Softwaresysteme, mit denen verschiedene Fahrwerks- und Antriebsfunktionen gesteuert werden. So verfügt der EV6 GT über eine elektronische Dämpferkontrolle (Electronic Control Suspension, ECS). Sie regelt kontinuierlich die Funktion der semiaktiven Dämpfer und steigert dadurch sowohl die Agilität als auch den Komfort. Zudem besitzt der EV6 GT ein elektronisches Sperrdifferenzial (electronic-Limited Slip Differential, e-LSD). Es leitet bei Kurvenfahrten das Drehmoment automatisch an die Räder mit dem stärksten Grip und sorgt so dafür, dass keine Leistung verloren geht und größtmögliche Stabilität und Traktion sichergestellt ist. Das e-LSD beinhaltet intelligente Funktionen zur Traktionskontrolle (Smart Traction) und zur Gierdämpfung (Smart Yaw Damping), die entsprechend dem Konzept dieses Grand Tourers mit 2,90 Metern Radstand für ein ausgewogenes Verhältnis von sportlichem Fahrverhalten und Komfort sorgen.

    Mithilfe der Fahrmodus-Wahl lässt sich der dynamische Charakter des EV6 GT je nach Vorlieben des Fahrers verändern. Schon in den Fahrmodi „Eco“, „Normal“ und „Sport“ werden dank des sportlichen Konzepts und des niedrigen Schwerpunkts unerwünschte Karosseriebewegungen wirksam unterbunden. Der Schlüssel zur maximalen Dynamik ist jedoch der spezielle GT-Modus, der sich über eine neonfarbene Taste rechts unten auf dem Zweispeichen-Lenkrad jederzeit bequem aktivieren lässt.

    Der GT-Modus wählt für Elektromotoren, Bremsen, Lenkung, Dämpfer, Sperrdifferenzial und das elektronische Stabilitätsprogramm (ESC) automatisch die jeweils dynamischste Einstellung (Sport oder Sport+). Dadurch wird das Fahr- und Ansprechverhalten des EV6 GT für ein fesselndes Fahrerlebnis optimiert.

    Um eine möglichst enge Verbindung zur Straße zu schaffen, lässt das Stabilitätsprogramm im GT-Modus mehr Radschlupf zu. Der Fahrer kann es auch vollständig deaktivieren, wenn ein höheres Übersteuerungspotenzial gewünscht ist. Er kann sogar noch einen Schritt weitergehen und das Übersteuern ganz bewusst provozieren, indem er einen speziellen Drift-Modus aktiviert. Dadurch wird ein größerer Teil der Antriebskraft – bis zu 100 Prozent – an die Hinterräder geleitet, was uneingeschränkte Seitwärtsbewegungen ermöglicht. Am Kurvenausgang lässt sich dann wieder mehr Kraft auf die Vorderräder übertragen, um die Beschleunigung zu verbessern.

    Mit dem „My Drive“-Modus kann der Fahrer die verschiedenen Antriebs- und Fahrwerkssysteme noch stärker seinen individuellen Vorlieben anpassen. Durch die präzisen Einstellmöglichkeiten, die der Modus bietet, lässt sich eine maximale Dynamik im Ansprechverhalten erzielen.

    Hochleistungsbremssystem und bis zu 300 kW Rekuperationsleistung
    Dass der Fahrer am Steuer des EV6 GT schnell das Gefühl von Vertrauen und Sicherheit entwickelt, liegt auch an dem sehr schnell ansprechenden Hochleistungsbremssystem. Es bietet sowohl eine beeindruckende und gleichmäßige Verzögerung bei hohen Geschwindigkeiten als auch ein sehr konstantes Pedalgefühl. Das Bremssystem verfügt über groß dimensionierte innenbelüftete Bremsscheiben (Durchmesser vorn 380 mm, hinten 360 mm) sowie Vierkolben-Hochleistungsbremssättel vorn. Ein integrierter elektrischer Bremskraftverstärker (Integrated Electric Booster, IEB) trägt ebenfalls zur Verkürzung des Bremswegs bei. Darüber hinaus kann der Fahrer zwischen zwei Bremsmodi wählen (Normal / Sport). Im Sport-Modus wird das Bremspedal empfindlicher und die Rückmeldung des Bremssystems direkter.

    Die Hochleistungsbremsanlage arbeitet nahtlos mit dem regenerativen Bremssystem zusammen, das beim EV6 auf eine maximale Rekuperationsleistung von 150 kW kalibriert ist. In Kombination mit dem aktiven Bremssystem des GT erzielt es Spitzenwerte von über 300 kW. Der Fahrer des EV6 GT kann je nach gewünschter Intensität der Energierückgewinnung zwischen sechs Einstellungen wählen (abgeschaltet / Level 1, 2, 3 / i-PEDAL / Auto-Modus). Die maximale Energieausbeute wird im i-PEDAL-Modus erzielt, mit dem sich das Fahrzeug sanft zum Stillstand bringen lässt, ohne das Bremspedal zu betätigen.

    Ultraschnelles Laden komplettiert Grand-Touring-Qualitäten
    Zu den Grand-Touring-Qualitäten, die den Kia-Crossover zu einem rundum überzeugenden GT für die Elektro-Ära machen, gehören neben seiner eindrucksvollen Sportwagen-Performance die große Reichweite und die kurze Ladezeit. Der 77,4-kWh-Lithium-Ionen-Polymer-Akku kann dank der ultraschnellen 800-Volt-Ladetechnologie schon während einer Kaffeepause wieder aufgeladen werden. Daher lassen sich im EV6 GT auch lange Strecken schnell und bequem zurücklegen – zumal Kia-Fahrer über den Ladeservice Kia Charge einfachen Zugang zu Europas führendem Schnellladenetzwerk Ionity haben. An diesem Joint Venture großer Automobilhersteller ist Kia über seinen Mutterkonzern Hyundai Motor Group beteiligt. Als integrierter öffentlicher Ladeservice betreibt Ionity an Autobahnen in 24 europäischen Ländern ein Ladenetzwerk, das bereits mehr als 400 Stationen mit über 1.600 Hochleistungsladepunkten umfasst und ausschließlich mit Strom aus regenerativen Quellen versorgt wird.

    Aufgrund der Partnerschaft von Kia mit dem Unternehmen Digital Charging Solutions stehen den Kia Charge-Kunden darüber hinaus die europaweit mehr als 360.000 öffentlichen Ladepunkte des DCS-Netzwerks zur Verfügung, darunter nahezu alle öffentlichen Stationen in Deutschland (99 Prozent der Wechselstrom- und 100 Prozent der Gleichstrom-Ladepunkte). Die Nutzer erhalten eine transparente monatliche Abrechnung, in der sämtliche Ladevorgänge übersichtlich aufgelistet sind. Zudem bietet Kia auch für zu Hause komfortable Komplettlösungen mit verschiedenen Wallbox-Paketen inklusive Rundum-Service und Stromkostennachweis für Firmenwagenfahrer.

    Um bestmögliche Bedingungen für das Schnellladen zu schaffen, verfügt der EV6 GT über eine Batterie-Vorkonditionierung. Wenn der Fahrer mit Hilfe der Routenplanung des Navigationssystems eine Schnellladestation ansteuert, wird der Akku kurz vor dem Erreichen des Ladepunktes auf 20 bis 25 Grad Celsius temperiert. Diese Batterietemperatur schafft die Voraussetzungen dafür, dass auch bei ungünstigen Außentemperaturen optimale Schnellladeergebnisse erzielt werden können.

    Der EV6 GT kann dank seiner modernen Ladetechnologie auch als leistungsstarke Stromquelle genutzt werden. Denn seine integrierte Ladekontrolleinheit (Integrated Charging Control Unit, ICCU) beinhaltet eine „Vehicle-to-Device“-Funktion (V2D), die es ermöglicht, Strom mit einer Leistung von bis zu 3,6 kW aus der Fahrzeugbatterie zu entnehmen. Dazu wird der Ladeanschluss des Fahrzeugs durch einen einfachen Adapter in eine Steckdose verwandelt, an die sich zum Beispiel Haushaltsgeräte oder E-Bikes anschließen lassen und über die sogar andere Elektrofahrzeuge aufgeladen werden können.

    Bewährt im Grenzbereich für europäische Kunden
    Die Entwicklung des EV6 GT begann Anfang 2020, die Feinabstimmung des Fahrwerks startete im April 2021. Die Praxistests und Entwicklungsarbeiten erfolgten zum Großteil in Europa, wobei die endgültige Abstimmung von Handling und Fahrstabilität in Deutschland auf den Testanlagen in Rodgau-Dudenhofen, Boxberg, Mendig und Pferdsfeld stattfand. Obwohl der EV6 GT ausschließlich für den Straßeneinsatz entwickelt wurde, wurden auch auf der berühmten Nordschleife des Nürburgrings Testfahrten durchgeführt.

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