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Die Elektromobilität wird erwachsen

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  • Die Elektromobilität wird erwachsen

    Elektroauto



    Die nächste Generation von Elektroautos verfügt über deutlich längere Baureihen, und auch die Preise der neuen Modelle sind aufgrund des gestiegenen Absatzes im Vergleich zu ihren Vorgängern wettbewerbsfähiger. Heißt das, dass nun alle offenen Fragen zur Zukunft der neuen Antriebsstränge beantwortet sind? Definitiv nicht.

    Wenn wir zum Beispiel den Elektroantrieb betrachten, kommt gerade die dritte Generation auf den europäischen Markt. Das Hauptmerkmal ist die Integration von Elektromotor, Getriebe und Leistungselektronik. Die Kosten für die Antriebe wurden gesenkt und sind heute für eine Vielzahl von verschiedenen Fahrzeugtypen geeignet. Aber die Frage ist, ob die Zukunft bei Synchron- oder Asynchronmotoren liegt. Obwohl Synchronmotoren einen höheren Wirkungsgrad haben, werden sie aus seltenen Erden hergestellt, deren Preise erheblichen Schwankungen unterliegen. Eine Reihe von Fragen im Zusammenhang mit Getrieben sind ebenfalls noch offen. Es scheint klar zu sein, dass eine Direktfahrt nicht für Sportwagen und SUVs geeignet sein wird. Die Standardlösung ist in diesem Fall wahrscheinlich ein Getriebe mit zwei oder drei Gängen. Im volumenstarken Segment ist der Preis die wichtigste Überlegung. Diese Autos werden für die Verbraucher erst dann interessant, wenn die Kosten für elektrische Antriebe deutlich gesenkt werden.

    Auch die Batterien stellen nach wie vor eine Herausforderung dar. Während die Kosten und die Ladezeiten sinken, ist in anderen Bereichen noch viel Arbeit erforderlich. Ein vielversprechender Ansatz wird von der IAV im Rahmen des Forschungsprojekts EMBATT verfolgt. Gemeinsam mit unseren Partnern entwickeln wir eine bipolare Batterie mit einer Reichweite von bis zu 1000 km. Aber auch von Energieversorgungsunternehmen und Politikern besteht Handlungsbedarf. Selbst die innovativsten Batterien sind nutzlos, wenn die Ladeinfrastruktur unzureichend ist. In dieser Hinsicht können wir von China lernen, wo bereits eine sehr große Anzahl von Ladestationen installiert wurde und neue Anlagen in rasantem Tempo hinzugefügt werden. Das chinesische Subventionsprogramm für Elektrofahrzeuge ist für uns ebenfalls ein gutes Beispiel.

    Doch nicht nur technische Fragen bleiben unbeantwortet. Die Elektromobilität bringt grundlegende Veränderungen in den Beziehungen zwischen den Automobilherstellern und ihren Lieferanten mit sich. Die Herstellung eigener Verbrennungsmotoren ist für die meisten Fahrzeughersteller heute eine Selbstverständlichkeit. Aber es ist schon jetzt so, dass rund die Hälfte der Automobilhersteller ihre Elektroantriebe sowie Batteriezellen aus Fernost einkauft. Die Lieferanten sind zum einen Elektromotorenhersteller, die Getriebe und Leistungselektronik in ihre Produkte integrieren und zum anderen Getriebehersteller, die die Leistungselektronik und den Elektromotor ergänzen. Werden sie in Zukunft komplette elektrische Antriebe für Automobilunternehmen liefern? Oder werden die Autohersteller noch einen Finger im Spiel haben? Das sind Fragen, die das Thema Elektroantrieb so interessant machen, obwohl Elektrofahrzeuge inzwischen erwachsen sind.

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