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  • 48.436 Neuzulassungen von Elektroautos in Deutschland

    48.436 Neuzulassungen von Elektroautos in DeutschlandMit 48.436 neuen Elektroautos verzeichnete das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) im Dezember einen neuen Zulassungsrekord. Mit einem Anteil von 21,3 Prozent erreichte dieses Segment einen weiteren Höchststand.

    Über alle Antriebsarten hinweg wurden insgesamt 227.630 Pkw neu auf die Straße gebracht - ein Minus von 26,9 Prozent gegenüber Dezember 2020. Die Jahresbilanz weist damit insgesamt 2,62 Millionen Neuwagen aus, 10,1 Prozent weniger als im Jahr 2020. Im Jahr 2021 werden 65,4 Prozent (-6,5 Prozent) der Neuwagen gewerblich und 34,6 Prozent (-16,3 Prozent) privat zugelassen.

    Die Chipknappheit trägt ihren Teil zum Rückgang bei. Durch die weltweite Chipkrise hat sich die Situation in den deutschen Fabriken auch für Elektroautos verschärft. In der Woche vom 15. November standen beispielsweise die Montagebänder in Zwickau still. Darüber hinaus macht sich das Chip-Problem auch bei den Lieferzeiten bemerkbar. Einzelne Ausstattungsdetails oder sogar ganze Modellvarianten können derzeit nicht einmal bestellt werden.

    Zurück zu den Zulassungszahlen: Neben den 48.436 neuen Elektroautos (+10,9 Prozent gegenüber Dezember 2020, Anteil von 21,3 Prozent) verzeichnete das Kraftfahrt-Bundesamt auch 32.752 Neuzulassungen für Plug-in-Hybride (-16,8 Prozent, Anteil von 14,4 Prozent). Die Zulassungszahlen für Brennstoffzellen-Pkw liegen noch nicht vor.

    Betrachtet man die Neuzulassungen von Januar bis Dezember dieses Jahres, so ergibt sich folgendes Bild: Insgesamt wurden 355.961 Elektroautos neu zugelassen - ein Plus von 83,3 Prozent (Anteil von rund 13,6 Prozent) gegenüber dem Vorjahr (194.163 Neuzulassungen, Anteil von rund 6,7 Prozent). Der Zuwachs bei den Plug-in-Hybriden fiel dagegen etwas geringer aus. Von Januar bis Dezember 2021 verzeichnete das KBA insgesamt 325.449 PHEV-Neuzulassungen - ein Plus von 62,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (200.469 Neuzulassungen).

    Mit den steigenden Anteilen (teil-)elektrifizierter Autos sinkt folglich der Anteil reiner Verbrennerfahrzeuge. Im Jahr 2021 sanken die Neuzulassungen von Benzin-Pkw um -28,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr - ein Anteil von 37,1. Diesel-Pkw hatten einen Anteil von 20 Prozent an den Neuzulassungen und verzeichneten einen Rückgang von 36 Prozent.

    Details zu den einzelnen Modellen liegen noch nicht vor. Das KBA wird diese Informationen erst in den nächsten Tagen veröffentlichen. Die Neuzulassungen nach Marken zeigen aber schon jetzt, dass Tesla mit 6.662 Neuzulassungen einen Anteil von 13,8 Prozent bei den Elektroautos erreichte. Smart hingegen, ebenfalls eine reine Elektromarke, kam auf 2.213 Neuzulassungen (Anteil von rund 4,6 Prozent).

    Zahlen über den Fahrzeugbestand hat das KBA noch nicht veröffentlicht. Diese werden erst in den kommenden Wochen erwartet. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich der Bestand an reinen Elektroautos zum 1. Januar 2022 gegenüber dem Bestand zum 1. Januar 2021 (309.083 Elektroautos) dank der Neuzulassungen aus dem letzten Jahr verdoppelt haben wird.

    Ein Aspekt sollte noch erwähnt werden: Bei vielen Modellen gibt es neben der Pkw-Variante auch eine Van-Variante. Diese werden vom KBA jedoch nicht bei den Pkw-Zulassungen aufgeführt. So wurde beispielsweise der Opel Vivaro-e in den letzten Monaten nicht bei den Pkw-Zulassungen erfasst. Der Nissan e-NV200 ist zwar gelistet, aber nur bei den Pkw-Zulassungen. Dieser Umstand gilt auch für alle anderen Hersteller. Das bedeutet, dass in Deutschland mehr Elektrofahrzeuge unterwegs sind, als die Statistik der Neuzulassungen vermuten ließe.

    Obwohl unter anderem die Chip-Krise die Lieferzeiten weiter in die Höhe treibt, werden auch in diesem Jahr wieder Rekordwerte bei den Neuzulassungen erwartet. Die Nachfrage nach Elektroautos steigt. Ein Grund dafür ist der Umweltbonus inklusive Innovationsprämie. Der Minister für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck, hat den Bonus zunächst um ein Jahr bis Ende 2022 verlängert, wie im Koalitionsvertrag vorgesehen. Mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger am 30. Dezember 2021 traten die angepassten Förderrichtlinien am 1. Januar 2022 in Kraft.

    Das bedeutet, dass die bisherigen Fördersätze (bis zu 9.000 Euro für ein rein elektrisch angetriebenes Fahrzeug und bis zu 6.750 Euro für einen PHEV) auch im Jahr 2022 gelten. Die Bundesregierung hatte den Innovationsbonus im Rahmen des Konjunkturpakets Corona 2020 eingeführt und damit den staatlichen Anteil am Umweltbonus verdoppelt. Diese Regelung war bis Ende 2021 befristet, aber die damalige Bundesregierung hatte sich bereits im November 2020 auf eine Verlängerung bis Ende 2025 geeinigt. Wie die Förderung ab 2023 aussehen wird, wird die neue Bundesregierung im Laufe dieses Jahres ausarbeiten.

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