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eMobility-Chef Thomas Ulbrich verlässt Volkswagen

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  • eMobility-Chef Thomas Ulbrich verlässt Volkswagen

    eMobility-Chef Thomas Ulbrich verlässt VolkswagenWährend der Antrag von VW-Konzernchef Herbert Diess auf vorzeitige Vertragsverlängerung noch nicht geklärt ist, nimmt ein weiterer Top-Manager von Volkswagen eine große Änderung vor: eMobility-Vorstandsmitglied Thomas Ulbrich verlässt den Konzern im nächsten Jahr. Die Gründe für den Umzug werden in den deutschen Medien mit unterschiedlichen Thesen heiß diskutiert.

    Ein Volkswagen-Sprecher sagte der Automobilwoche, dass eMobility-Vorstandsmitglied Thomas Ulbrich den Konzern im nächsten Jahr verlassen werde. „Herr Ulbrich verlässt das Unternehmen nach einer äußerst intensiven Arbeitszeit aus rein privaten Gründen“, erklärte der Sprecher. Der konkrete Termin für Ulbrichs Abreise steht noch nicht fest. „Thomas Ulbrich hat ein beispielloses Engagement für das Unternehmen gezeigt“, bestätigte der Sprecher.

    Gleichzeitig bestreitet Volkswagen Berichte, wonach Ulbrich das Unternehmen in einem Streit mit Konzernchef Herbert Diess verlassen habe. Das Handelsblatt hatte bereits über Ulbrichs möglichen Abgang berichtet. Angesichts der Tatsache, dass Elektrofahrzeuge aufgrund der Verschärfung der Emissionsnormen zur Norm werden, wird spekuliert, dass der Autobauer keine separate Abteilung für Elektrofahrzeuge benötigt und diese in die übliche Produktionsorganisation integrieren kann.

    In den letzten Tagen kursierte das Gerücht, Ulbrich könne mit JAC zum China Joint Venture von Volkswagen wechseln und dort das kleine Elektroauto für die Gruppe entwickeln. Ulbrich verbrachte mehrere Jahre in China im Joint Venture mit SAIC. Gerüchten zufolge hat der 54-jährige Ulbrich das JAC-Angebot abgelehnt und wird die Gruppe wahrscheinlich in naher Zukunft verlassen. Die sich daraus ergebende vakante Position des für Elektromobilität zuständigen Vorstandsmitglieds bei der Kernmarke VW wird dann intern verfügbar sein, heißt es im Handelsblatt unter Berufung auf Konzernkreise.

    Ulbrich soll die Verantwortung für das JAC-Projekt mit der Begründung abgelehnt haben, die Position sei ein Rückschritt in der Unternehmenshierarchie des Unternehmens. Ulbrich ist derzeit Mitglied des Verwaltungsrates der Marke VW. Von der JAC-Position aus hätte Ulbrich VW China-Chef Stefan Wöllenstein Bericht erstattet, wobei sich Wöllenstein und Ulbrich derzeit auf derselben Hierarchieebene befinden. Da es für Ulbrich offenbar kein anderes internes Angebot gab, zog dieser es offensichtlich vor, sich aus der Gruppe zurückzuziehen. Ulbrich ist seit 1992 bei Volkswagen.

    In seiner Funktion als eMobility Board Member ist Ulbrich in erster Linie für die Produktion der MEB-Modelle verantwortlich. Intern ist die Bewertung von Ulbrichs Aktivitäten offenbar geteilt: Einige kritisieren die Probleme und Verzögerungen bei ID.3, während andere sagen, dass es ohne Ulbrichs Arbeit viel schlimmer gewesen wäre und ihn als „Retter von ID.3“ sehen würden. Ein Top-Manager bei Volkswagen sagte gegenüber dem Handelsblatt : „Wir verlieren einen unserer besten Leute. Das Unternehmen hätte Ulbrich in Anerkennung seiner Arbeit in Zwickau eine viel besser bezahlte Position anbieten sollen. “

    An der Spitze der Gruppe ist die Machtfrage jedoch noch nicht geklärt. Herbert Diess bleibt vorerst Vorsitzender des Volkswagen Konzerns. Am Dienstagabend konnte das Präsidium des Aufsichtsrats noch keine Entscheidung über eine mögliche vorzeitige Vertragsverlängerung treffen. Diess wurde daher vorerst weder das gewünschte Vertrauen gegeben noch verweigert. Der Präsidialausschuss setzt sich jedoch nicht aus allen Mitgliedern des Aufsichtsrats zusammen, sondern ihre Entscheidungen werden bei VW getroffen, da die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrats in der Regel der Position des jeweiligen Mitglieds des Präsidialausschusses in ihrem Parlament folgen Gruppe.

    Auf der Sitzung des Präsidialausschusses am Dienstagabend soll Diess auch persönlich seine Sicht auf die aktuelle Situation dargelegt haben. Im Vorfeld des Treffens wurde es in Gruppenkreisen für möglich gehalten, dass Diess zurücktreten kann, wenn er nicht in der Lage ist, sich ausreichend zu behaupten - selbst in Bezug auf das Personal, das er für die Abteilungen Finanzen und Einkauf angefordert hat. Es wurde aber auch gesagt, dass sich alle wichtigen Aufsichtsgruppen eine weitere Zusammenarbeit mit Diess vorstellen könnten.

    Nach Angaben des Handelsblatts soll nächste Woche der gesamte Aufsichtsrat zusammentreten. Aber selbst dann kann es noch keine Entscheidung über den Fall Diess geben. Es ist auch unwahrscheinlich, dass die offenen Stellen im Vorstand dann besetzt werden. Das Handelsblatt zitiert Unternehmenskreise, nach denen für solche Entscheidungen noch „Zeit bis zum Frühjahr“ bleibt.

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