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  • Giga Berlin testet neue Batterien

    Giga Berlin testet neue BatterienElon Musk hat weitere Einzelheiten zu Teslas Plänen für das bevorstehende Werk in Deutschland bekannt gegeben, das als Prüfstand für die Fabriken in Fremont und Shanghai dienen soll. Giga Berlin wird die neuen Batterien im 4680-Format sowie einen völlig neuen Gussrahmen verwenden, der nicht ohne Risiken ist.

    Auf Twitter sagte Musk, dass "in Berlin viel neue Technologie entstehen wird" und dass dies ein "erhebliches Produktionsrisiko" bedeuten wird. Tesla hat die Erfahrung gemacht, dass zu viele Innovationen gleichzeitig den Produktionsstart erheblich komplizierter machen können.

    Die Lösung? Während neue Technologien auf der Giga Berlin im Bau getestet werden, wie der Tesla-Chef auf Twitter schrieb, werden „Fremont & Shanghai in ca. 2 Jahre, in denen sich neue Technologien bewährt haben. “

    Tesla lernte aus Erfahrung und sah sich zahlreichen Herausforderungen gegenüber, als das Unternehmen mit der Herstellung des Modells 3 begann, und zwar aufgrund der Produktion der damals neuen 2170-Zellen sowie der Elektromotorenbaugruppe in Gigafactory 1 in Nevada in Kombination mit einer hochautomatisierten Karosserie Produktion in Fremont. Musk enthüllte später, dass diese Herausforderungen das kalifornische Unternehmen fast an den Rand der Insolvenz brachten.

    Die neuen 4680-Zellen, die erstmals auf der Giga Berlin eingesetzt werden, wurden am Batterietag von Tesla im September vorgestellt . Diese sollen die Reichweite und Leistung von Elektroautos verbessern. Es wird jedoch auch erwartet, dass sie pro Kilowattstunde billiger sind und die Investitionskosten in ihre Produktion erheblich senken.

    Für das in Deutschland produzierte Modell Y besteht der Unterschied zwischen diesem und dem in den USA und China hergestellten Modell Y darin, dass Tesla die neuen Zellen verwendet und das Fahrzeug selbst modifiziert. Mit insgesamt acht Druckgussmaschinen bei Giga Berlin in Grünheide, Brandenburg, bekannt als Giga-Pressen, werden die vorderen und hinteren Rahmen jeweils aus einem Stück gegossen.

    Beim US-Modell Y besteht der hintere Rahmen derzeit aus zwei Gussteilen, die miteinander verbunden sind. Wenn es funktioniert, wäre dies ein großer Fortschritt im Vergleich zum Modell 3, bei dem der hintere Rahmen aus 70 Stanzteilen zusammengesetzt ist. Tesla hofft, dass die Teile der Giga-Presse eine schnellere Produktion ermöglichen und die Kosten senken werden.

    In Kombination bedeuten die neue Batterie und die neue Rahmenproduktion ein größeres Fehlerpotential für Teslas bekanntermaßen schnellen Produktionsstart. Ein weiterer einzigartiger Faktor bei Giga Berlin wird ein neues Lackiersystem sein, das die Effizienz verbessern soll, aber auch eine potenzielle Störquelle während des Produktionsstarts darstellt.

    Der Hauptunterschied zwischen der Modell 3-Produktion und der Produktion der neuen Modelle besteht darin, dass Musk diesmal potenzielle Kinderkrankheiten zu berücksichtigen scheint.

    Am Battery Day forderte Musk wiederholt zur Vorsicht bei der tatsächlichen Produktion auf und sagte: „Die Herstellung der Maschine, die die Maschine herstellt, ist erheblich schwieriger als die Maschine selbst.“ Er wiederholte diese Aussage während der Hauptversammlung mehrmals.

    Das Ergebnis ist, dass Tesla mit einem Plan B anscheinend ein höheres Maß an Flexibilität zu haben scheint. Während für das Modell 3 alles auf dem Spiel stand, verfügt Tesla jetzt über andere Produktionsanlagen.

    Vor kurzem gab es Gerüchte, dass Tesla in Zukunft nicht nur das Modell 3 aus China anstelle der USA nach Europa exportieren könnte, sondern auch das Modell Y. Laut Tesmanian, der eine Quelle zitiert, soll das Modell Y ab Dezember 2020 in Shanghai seine Produktion aufnehmen weiter. Das China Model Y (möglicherweise mit LFP-Zellen von CATL) darf nur in Europa verkauft werden, bis die Produktion bei Giga Berlin sauber begonnen hat. Dies gibt etwas mehr Spielraum, da Tesla den Import aus China relativ leicht ausweiten könnte.

    Das Werk in Shanghai steht offenbar kurz vor der Produktion des Modells Y im erweiterten Komplex. Laut Tesmanian sollen die ersten Einheiten Ende Oktober oder Anfang November gebaut werden, und die Produktion in größeren Mengen soll im Dezember beginnen. In diesem Fall müssten die Fahrzeuge dann auf der Schiene statt auf dem Schiff nach Europa gebracht werden, wenn sie im Dezember ausgeliefert werden sollen.

    In jedem Fall wird die zusätzliche Modell Y-Produktion in China die weltweiten Produktionszahlen von Tesla im vierten Quartal weiter steigern. Um das Ziel von 500.000 produzierten Fahrzeugen noch zu erreichen, müsste Tesla im letzten Quartal 181.650 Autos bauen. Eine Zahl, die Tesla immer noch für möglich hält, obwohl der bisherige Produktionsrekord im dritten Quartal 2020 bei rund 145.000 Elektroautos liegt. In einer E-Mail an die Mitarbeiter erklärte Musk, dass die Marke von 500.000 Automobilproduktionen erreicht oder sogar überschritten werden könne.

    In der Zwischenzeit hat Tesla mit der Wiederaufforstung bei Giga Berlin begonnen. Bis Ende des Jahres sollen auf rund 50 Hektar 183.000 Baumsetzlinge und 22.000 Sträucher gepflanzt werden. 50.000 Setzlinge sind bereits im Boden.

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