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Wie Elektroautohersteller Rekuperation nutzen und was es bringt

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  • Wie Elektroautohersteller Rekuperation nutzen und was es bringt

    Wie Elektroautohersteller Rekuperation nutzen und was es bringtDas regenerative Bremsen - die Nutzung des Antriebsmotors als Generator zum Abbremsen des Fahrzeugs - ist einer der Hauptvorteile eines vollelektrischen oder elektrifizierten Fahrzeugs. Auch die Energiemenge, die zurückgewonnen werden kann, ist keine kleine Sache. Einige reine Elektroautos sind in der Lage, bei jedem Abbremsen einen erheblichen Teil der beim Beschleunigen verbrauchten Energie zurückzugewinnen.

    Es ist praktisch, dass Elektromotoren, die von einer externen Energiequelle angetrieben werden, Strom erzeugen. Aus diesem Grund nennen Ingenieure sie lieber "elektrische Maschinen" als "Motoren". Wenn ein Elektrofahrzeug im regenerativen Bremsmodus ist, wird diese externe Energiequelle aus einer Kombination aus dem Gewicht des Fahrzeugs und der Geschwindigkeit, mit der es fährt, gewonnen.

    Ein kurzer Blick auf die Kia EV Uvo-App zeigt, dass der durchschnittliche Tagesverbrauch unseres e-Niro in letzter Zeit bei 15,92 kWh lag, die zurückgewonnene Energiemenge jedoch nur ein Drittel davon beträgt, nämlich 5,96 kWh. Das ist nicht zu verachten und verdeutlicht, wie sehr die Energierückgewinnung die Reichweite beeinflussen kann.

    Mit zunehmender Erfahrung bei der Entwicklung von BEVs und wachsender Akzeptanz bei den Fahrern überlegen die Hersteller, wie sich die Effizienz von Elektroantrieben weiter steigern lässt.

    Die Hersteller erkennen allmählich, dass die Energiemenge, die ihre E-Fahrzeuge beim regenerativen Bremsen entwickeln können, eine relevante Zahl ist, die sie angeben müssen. Sie stellt für die Nutzer einen erheblichen Wert dar.

    Porsche behauptet zum Beispiel, dass das regenerative Bremsen des Taycan eine Leistung von 389 PS erzeugen kann. Das entspricht der Leistung, die zum Kochen von etwa 96 Wasserkochern benötigt wird. Auch andere Elektrofahrzeuge leisten beeindruckende Arbeit bei der Energierückgewinnung. Der neue Kia EV6 zum Beispiel kann eine maximale Leistung von 112 PS entwickeln.

    Einige Elektroautos, wie der Kia e-Niro mit der Möglichkeit, die Stärke des regenerativen Bremsens manuell über Schaltwippen zu steuern, können ohne Berührung des Bremspedals zum Stillstand gebracht werden. Im Falle des Kia e-Niro genügt es, das linke Paddel zu betätigen. Ist es also nur eine Frage der Zeit, bis die herkömmlichen Reibungsbremsen ganz verschwinden?

    DS Automobiles meint ja. Es wurden noch keine Einzelheiten bekannt gegeben, aber DS forscht an der Idee und hat einen funktionierenden Prototyp. Es gibt jedoch einige Schwierigkeiten zu überwinden, vor allem die Tatsache, dass die Elektromaschine bei voll aufgeladener Batterie keine Möglichkeit hat, den erzeugten Strom zu speichern.

    Dies bedeutet, dass eine zusätzliche Ressource benötigt wird, z. B. die Nutzung des Stroms zur Erzeugung und Speicherung der Energie in Form von Wärme, die wiederverwendet werden könnte, oder ein zusätzliches Speichermedium wie eine Reservebatterie oder ein Kondensator, die beide teuer wären. Außerdem stellt sich die Frage, wie schnell herkömmliche Bremsen im Vergleich zu regenerativen Bremsen reagieren können, insbesondere in Notfällen. Wenn die Probleme jedoch gelöst werden können, würde die Abschaffung der Reibungsbremsen eine weitere Quelle von Energieverschwendung und Partikelerzeugung beenden.

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