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Die besten Elektroautos des Jahres 2022

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  • Die besten Elektroautos des Jahres 2022

    Der Druck auf deutsche Autofahrer wächst, ihre benzin- und dieselbetriebenen Fahrzeuge loszuwerden und auf reine Elektroautos umzusteigen. Doch was sind die besten Elektroautos, die man jetzt auf dem deutschen Automobilmarkt kaufen kann?

    Die Zahl der Elektroautoverkäufe auf den Straßen Deutschlands nimmt weiter zu, da immer mehr Elektroautos auf den Markt kommen und die Preise für Gebrauchtwagen sinken. Die Auswahl an neuen Elektroautos für Verbraucher wird weiter steigen, da immer mehr Hersteller auf die Technologie setzen, um sich auf die zunehmenden Emissionsvorschriften und die bevorstehenden Verbote für Benzin- und Dieselfahrzeuge vorzubereiten.

    Gleichzeitig verbessert sich die Infrastruktur für das Aufladen von Elektroautos in Deutschland, so dass Elektroautos für immer mehr Menschen in Frage kommen. Die zunehmende Verfügbarkeit von Schnell- und Schnellladestationen zu Hause, am Arbeitsplatz und im öffentlichen Raum macht den Umstieg auf ein batterieelektrisches Fahrzeug (BEV) einfacher als je zuvor und ermöglicht es, die niedrigeren Betriebskosten mit relativ wenig Aufwand zu nutzen. Selbst wenn man mit einem reinen Elektroauto nicht zurechtkommt, bieten die heutigen Plug-in-Hybride einen guten Mittelweg.

    Auch wenn manche Verbraucher noch etwas zögern, auf Elektroantrieb umzusteigen, ist die Auswahl größer als je zuvor. Es gibt kleine, stadtautogroße E-Autos wie den Fiat 500, während Skodas leistungsfähiger Enyaq als praktischer SUV fungiert und die Modelle von Porsche und Tesla viel Prestige und Leistung bieten. Auch der brillante, aber umstrittene Ford Mustang Mach-E SUV ist mit von der Partie, und natürlich der Hyundai Ioniq 5, der von uns zum Auto des Jahres 2021 gekürt wurde.

    Neben den Umweltaspekten hat das rein elektrische Fahren noch weitere Vorteile: Elektroautos sind in der Anschaffung immer noch teurer als ihre Pendants mit Verbrennungsmotor, selbst mit dem staatlichen Zuschuss für Plug-in-Autos, aber die Betriebskosten sind bei Elektroautos nachweislich bis zu 60 % niedriger.

    Hier stellen wir Ihnen unsere Auswahl an aktuellen Elektroautos vor und geben Ihnen einige Tipps, die Ihnen bei der Entscheidung helfen, ob ein Elektroauto das Richtige für Sie ist.


    1. Hyundai Ioniq 5
    ​1. Hyundai Ioniq 5​
    Der Ioniq 5 hat Premium-Konkurrenten wie den Audi Q4 e-tron, den Volkswagen ID.4 und das Tesla Model Y fest im Visier. Kein Zweifel, der Ioniq 5 ist auf ganzer Linie beeindruckend und präsentiert Elektroauto-Technologie der nächsten Generation zusammen mit einer Leistungsfähigkeit und Ladefähigkeit, die normalerweise High-End-Modellen wie dem Porsche Taycan und dem Audi e-tron GT vorbehalten ist.

    Es sind zwei Batterieoptionen mit drei Leistungsstufen erhältlich: Die 58-kWh-Einstiegsbatterie ist mit einem 168-PS-Motor gekoppelt, der die Hinterräder antreibt und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 8,5 Sekunden sowie eine Reichweite von 380 km ermöglicht. Die 214-PS-Version in der mittleren Ausstattungsvariante bietet die beste Reichweite, wobei eine 73-kWh-Batterie die Gesamtstrecke, die mit einer einzigen Ladung zurückgelegt werden kann, auf 450 km erhöht. Die Topversion nutzt dieselbe 73-kWh-Batterie, verfügt aber zusätzlich über einen zweiten Motor an der Front, der insgesamt 301 PS und ein Drehmoment von 605 Nm liefert. Die Gesamtreichweite sinkt leicht auf 4300 km, obwohl die Leistung mit einer Beschleunigung von 0-62 in 5,2 Sekunden deutlich besser ist.

    Der Ioniq 5 beginnt bei knapp 42.000 € und verfügt über ein hervorragendes Infotainmentsystem und eine großzügige Serienausstattung, und das Platzangebot muss man gesehen haben, um es zu glauben. Außerdem ist er sehr komfortabel, sodass Sie gerne Kilometer sammeln werden. Wir haben es jedenfalls getan und deshalb den Hyundai Ioniq 5 zu unserem Auto des Jahres 2021 gekürt.



    2. Kia EV6
    ​2. Kia EV6​
    Der Kia EV6 ist das Schwestermodell des Hyundai Ioniq 5. Er ist eine gute Wahl, wenn man die Technologie des Hyundai Ioniq 5 liebt, aber von seinem retro-futuristischen Aussehen nicht ganz so überzeugt ist. Der EV6 ist wohl der konventionellere der beiden Fahrzeuge, er ist etwas niedriger und sportlicher. Das spiegelt sich auch in seinem Fahrverhalten wider: Die etwas straffere Federung bietet ein schärferes Ansprechverhalten.

    Er wird als Long Range RWD, Long Range AWD und als leistungsstarke GT-Version angeboten, wobei die Einstiegsversion unser Favorit ist. Sie bietet nicht nur die beste Reichweite von bis zu 530 Kilometern mit ihrer 77,4-kWh-Batterie, sondern ist auch mit 7,2 Sekunden von 0 auf 62 km/h schnell genug.

    Mit Allradantrieb ist der nächsthöhere Wagen unbestreitbar schneller, denn er verkürzt seine Benchmark-Sprintzeit um zwei Sekunden. Aber er hat auch eine etwas geringere Reichweite, kostet erheblich mehr und fühlt sich beim schnellen Fahren nicht ganz so komfortabel an.

    Alle Versionen verfügen über eine beeindruckende Ultra-Schnellladefunktion mit bis zu 250 kW. Wenn Sie also ein ausreichend schnelles öffentliches Ladegerät finden, können Sie den Akku in weniger als 20 Minuten von 10 auf 80 % aufladen. Der Innenraum ist nicht weniger begehrenswert, dank eines Armaturenbretts, das von zwei gebogenen 12,3-Zoll-Bildschirmen für die Instrumente und das Infotainment-System dominiert wird.



    3. Skoda Enyaq
    ​3. Skoda Enyaq​
    Der Enyaq ist ein rein elektrisches Familienauto, das typisch Skoda ist: praktisch, gut ausgestattet, komfortabel und gut zu fahren. Die Spitzenmodelle können mit einer vollen Ladung mehr als 480 Kilometer zurücklegen. Das beruhigt die Reichweitenangst und macht den Enyaq zu einem exzellenten Familienauto, das einfach nur mit Strom aus der Batterie fährt.

    Skoda hat sich einen innovativen Weg einfallen lassen, um den neuen Enyaq individuell zu gestalten: Anstelle von Standardausstattungen gibt es fünf individuelle "Design Selections" - Loft, Lodge, Lounge, Suite und ECO Suite. Jede dieser Ausstattungsvarianten bietet einen anderen Designansatz, wobei unterschiedliche Materialien verwendet werden, um einen bestimmten Stil zu erzeugen.

    Die Serienausstattung ist großzügig: 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, LED-Scheinwerfer, das digitale Instrumenten-Display Virtual Cockpit, Klimaautomatik, Tempomat und Einparksensoren hinten sind bereits im Basismodell enthalten. Der Enyaq beginnt bei knapp 45.000 Euro und ist leider nicht mehr für den staatlichen Zuschuss für Plug-in-Autos qualifiziert, der bei 32.000 Euro gedeckelt ist - der Enyaq beginnt bei knapp 35.000 Euro.


    4. Fiat 500
    ​4. Fiat 500​
    Der Fiat 500 erfüllt seine Aufgabe als Stadtauto perfekt: Er ist preisgünstig, hat niedrige Betriebskosten und bietet viel italienisches Flair. Obwohl die dritte Generation etwas größer ist als sein Vorgänger mit Verbrennungsmotor, ist der 500 EV immer noch in der Lage, durch den Stadtverkehr zu düsen, während man beim Einparken keine Probleme haben sollte, da bereits die Einstiegsmodelle serienmäßig mit hinteren Parksensoren ausgestattet sind.

    Es sind zwei Batterieoptionen erhältlich: eine 42-kWh-Version mit großer Reichweite und eine 24-kWh-Variante mit City-Reichweite. Die City-Range-Variante bietet eine Reichweite von bis zu 185 Kilometern mit einer einzigen Akkuladung, während die größere Batterie eine Reichweite von bis zu 210 Kilometern bietet, bevor sie wieder aufgeladen werden muss.

    Der Innenraum ist stilvoll gestaltet, und Sie profitieren von einer Fülle an technischer Ausstattung an Bord. Das Basismodell verfügt über einen 7-Zoll-Infotainment-Bildschirm mit kabelloser Apple CarPlay- und Android Auto-Konnektivität, während die Modelle der Mittel- und Oberklasse über eine Rückfahrkamera und einen 10,25-Zoll-Infotainment-Touchscreen verfügen.



    5. BMW i4
    ​5. BMW i4​
    Der BMW i4 demonstriert das Engagement der Marke BMW für eine elektrische Zukunft und gleichzeitig das traditionsreiche Erbe der Marke, Autos zu bauen, die sich hervorragend fahren lassen. Das Beste am i4 ist sein Fahrverhalten. Obwohl er über zwei Tonnen wiegt, lässt er sich mit präziser Lenkung und beeindruckender Agilität hervorragend durch die Kurven steuern. Abgesehen von der nahezu geräuschlosen Fortbewegung wird man kaum einen Unterschied zu einem mit fossilen Brennstoffen betriebenen 4er Gran Coupé feststellen können.

    Der serienmäßige eDrive40 i4 leistet 335 PS und 430 Nm Drehmoment, was für den Alltag ausreichend sein sollte. Es gibt aber auch eine i4 M50-Version mit 536 PS, das erste Elektroauto, das von BMWs leistungsorientierter M-Sparte produziert wird. Das 335 PS starke Modell wird in den beiden Ausstattungsvarianten Sport und M Sport angeboten, die beide mit einer umfangreichen Ausstattung aufwarten. Die M Sport-Modelle erhalten vor allem kosmetische Upgrades für einen Aufpreis von ca. 1.500 Euro. Die optionale Ausstattung ist jedoch recht teuer, und der i4 bietet nicht ganz so viel Wert für sein Geld wie seine Konkurrenten.



    6. BMW iX
    ​6. BMW iX​
    BMW hat im Laufe der Jahre einige hervorragende elektrische Fahrzeuge auf den Markt gebracht. Der revolutionäre Sportwagen i8 und der Kleinwagen i3 sind Paradebeispiele für die technische Kompetenz des Unternehmens.

    Nach den kürzlich vorgestellten vollelektrischen SUVs iX3 und i4 Gran Coupe ist der iX das erste batteriebetriebene SUV von BMW, das auf einer eigenen EV-Plattform aufgebaut ist.

    Derzeit sind drei Versionen erhältlich: Die erste ist der xDrive40 mit 332 PS und einer 71-kW-Batterie, die eine Reichweite von bis zu 410 Kilometern ermöglicht, während die beiden anderen Versionen der xDrive50 mit 516 PS und der kommende M60 mit 611 PS sind. Bei diesen leistungsstärkeren Varianten erhöht sich die Batteriekapazität auf 105 kW, und es wird eine maximale Reichweite von 610 bzw. 570 Kilometern angegeben.

    Alle Versionen des BMW iX verfügen über einen Allradantrieb mit zwei Motoren, und obwohl dies zu einem recht hohen Leergewicht von über 2.400 kg beiträgt, lässt sich der iX erstaunlich gut fahren und liegt sicher in den Kurven. Auch das Fahrverhalten ist unglaublich angenehm, und die Federung fängt die Vibrationen und Unebenheiten selbst der mit Schlaglöchern übersäten Straßen hervorragend ab.

    Im Innenraum erwartet Sie ein plüschiger, markant gestalteter Innenraum mit hochwertigen Materialien. Der Innenraum sieht nicht nur gut aus und fühlt sich gut an, er ist auch sehr leistungsfähig und verfügt über ein Infotainment-System mit zwei Bildschirmen und der neuesten Version von BMWs iDrive.



    7. Ford Mustang Mach-E
    ​7. Ford Mustang Mach-E​
    Der Mustang Mach-E ist das erste vollelektrische SUV von Ford und eines der wichtigsten Autos seit Generationen. Der Mach-E ist ein praktisches und preisgünstiges Elektroauto, das zu Preisen ab ca. 56.000 Euro zu haben ist und ein hervorragendes Handling sowie eine großzügige Serienausstattung bietet.

    Die schnellste Version mit 346 PS und Allradantrieb schafft den Spurt von 0 auf 100 km/h in 5,8 Sekunden. Die Modellpalette besteht aus 68-kWh-Batterievarianten mit Standard-Reichweite" und entweder Heck- oder Allradantrieb. Die erste Variante bietet eine Reichweite von bis zu 440 Kilometern, die zweite von bis zu 391 Kilometern.

    Mit den 88-kWh-Autos mit verlängerter Reichweite können Sie mit einer einzigen Ladung mehr Kilometer zurücklegen: 640 Kilometer für das Modell mit Heckantrieb und 540 Kilometer für den AWD First Edition SUV.

    Der Mustang Mach-E ist nicht wie sein legendärer Sportwagen-Namensvetter, sondern ein gut durchdachtes Elektro-SUV, das dennoch ein breites Spektrum an Fertigkeiten aufweist. Und wer noch mehr Tempo will, kann sich für das 480 PS starke Mach-E GT Performance-Modell entscheiden, das mit einer adaptiven "MagneRide"-Aufhängung ausgestattet ist.



    8. Porsche Taycan
    ​8. Porsche Taycan​
    Der neue Porsche Taycan ist ein großartiges Auto, das dem traditionellen Stil des Herstellers treu bleibt und keinen Zweifel daran lässt, dass es sich um eine "echte" Porsche Sportlimousine handelt.

    Der Taycan bietet ein sportwagenähnliches Fahrverhalten, eine rasante Beschleunigung und große Agilität - und trotzdem vier Sitze und eine ausreichende Reichweite. Es kommt nicht oft vor, dass ein Auto daherkommt, das sich wirklich innovativ anfühlt, aber genau das ist der Porsche Taycan - und er zeigt, wie viel Spaß eine Plug-in-Zukunft machen kann.

    Trotz seines beachtlichen Gewichts von 2,2 Tonnen versteckt er sein Gewicht gut und ist daher in der Lage, geschickt durch enge Kurven zu schlängeln und schnelle, geschwungene Kurven zu nehmen. Die Geschwindigkeit des Taycan ist, ehrlich gesagt, unglaublich. In der Standardversion mit 523 PS und 4S schafft er den Spurt von 0 auf 62 km/h in 4,0 Sekunden. Wenn Sie auf die 750 PS starke Turbo S-Version aufrüsten, sind es sogar nur 2,8 Sekunden.

    Allerdings sollte man nicht vergessen, dass man mit dem Taycan auch als Alltagsfahrer sehr gut zurechtkommt. Die Verarbeitung ist erstklassig und der Fahrkomfort ist zwar straff, aber die Luftfederung kommt mit dem unebenen Asphalt einiger deutschen Straßen gut zurecht.

    Der Taycan macht deutlich, wie Porsche seine eigene Zukunft bei der Umstellung von fossilen Brennstoffen auf elektrische Energie sieht. Es ist ein gelungener erster Schritt, der hervorragend umgesetzt wurde und die Gemüter der Autofahrer beruhigen sollte.



    9. Tesla Model 3
    9. Tesla Model 3
    Das Model 3 war das Elektroauto, auf das viele gewartet hatten. Es ist eine Kompaktlimousine, die mit der C-Klasse von Mercedes und der 3er-Reihe von BMW konkurriert - ein Markt mit breitem Zuspruch des Mainstreams - und es ist auch eines der überzeugendsten Elektroautos, das man für Geld kaufen kann.

    Er vereint minimalistischen Stil, Raumfahrttechnologie, eine Leistung, die zum Grinsen verleitet, modernste Ladetechnik - unterstützt durch das ausgedehnte und engagierte Tesla Supercharger-Netzwerk - und vor allem eine große Reichweite. Das Einstiegsmodell Standard Range Plus schafft mit einer einzigen Ladung bis zu 430 Kilometer, ohne dabei Abstriche bei der Leistung zu machen. Der Elektromotor treibt die Hinterräder an und beschleunigt den Wagen in 5,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 225 km/h.

    Der Innenraum ist nicht vergleichbar mit dem eines BMW oder Audi. Der minimalistische Ansatz mag nicht jedermanns Geschmack sein, aber den Wow-Faktor kann man ihm nicht nehmen.

    Wenn man etwas mehr ausgibt, verfügt die Long Range-Version mit Allradantrieb über zwei Elektromotoren und eine größere Batterie für eine Reichweite von 580 Kilometern, wobei die Geschwindigkeit von 0 auf 100 km/h auf 4,2 Sekunden sinkt. Dann gibt es noch das Model 3 Performance, das in 3,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt, aber mit einer vollen Batterie immer noch 560 Kilometer weit fahren kann.



    10. Tesla Model Y
    ​10. Tesla Model Y​
    Das Model Y ist der zweite SUV von Tesla und soll handlicher und unauffälliger sein als das größere Model X. Es wäre nicht unfair, das Model Y als eine größere Version des Model 3 zu sehen, denn beide Autos haben ein vergleichbares Design und angeblich sogar 95 % der gleichen Technologie. Das ist keine schlechte Sache.

    Sowohl die Performance- als auch die Long-Range-Variante des Model Y sind mit Allradantrieb ausgestattet, was bedeutet, dass reichlich Traktion vorhanden ist, was zu beeindruckenden Beschleunigungszeiten von 4,5 Sekunden für die Long-Range- und 3,5 Sekunden für die Performance-Variante von 0 auf 100 km/h führt.

    Obwohl diese Werte beeindruckend sind, eignet sich dieser kleine SUV auch gut als Familienfahrzeug. Das Platzangebot ist mehr als ausreichend für alle fünf Passagiere, und mit 854 Litern Gepäckraum im Fond und 117 Litern im vorderen Bereich dürfte der Wocheneinkauf ein Kinderspiel sein.

    Der Innenraum des Model Y ist gewohnt minimalistisch gestaltet und wird von einem horizontalen 15,4-Zoll-Touchscreen dominiert, der als Armaturenbrett, Infotainment- und Fahrzeugmanagementsystem dient, die alle sehr gut funktionieren.

    Was die Batteriereichweite angeht, bleibt das Model Y hinter dem Model 3 zurück, bietet aber sowohl in der Performance- als auch in der Long-Range-Variante mit 480 bzw. 506 Kilometern immer noch viel.




    Tipps für die Auswahl eines Elektrofahrzeugs:

    1. Überlegen Sie, ob ein Elektroauto zu Ihrem Lebensstil passt

    Elektroautos sind nicht für jeden geeignet. Obwohl sich die öffentliche Ladeinfrastruktur in Deutschland schnell verbessert, können sich regelmäßige lange Fahrten mit einem Elektroauto immer noch als problematisch erweisen. Das perfekte Nutzungsmuster für ein Elektroauto besteht darin, es über Nacht zu Hause aufzuladen, wenn die Stromtarife niedriger sind, und die Batterie tagsüber nicht wieder aufladen zu müssen.

    Im Idealfall brauchen Sie eine Ladestation zu Hause, aber das lässt sich umgehen, wenn es am Arbeitsplatz Ladestationen für Elektroautos gibt oder viele öffentliche Ladestationen in der Nähe. Wenn Sie weniger als etwa 300 Kilometer pro Woche fahren, können Sie auf ein Ladegerät zu Hause oder am Arbeitsplatz verzichten und einfach alle paar Tage eine öffentliche Ladestation aufsuchen, um die Batterie aufzuladen.

    Wenn Ihre durchschnittliche tägliche Fahrleistung die Reichweite Ihres Elektroautos übersteigt, sollten Sie es sich zweimal überlegen, aber gelegentliche längere Fahrten sollten durchaus machbar sein. Da sich die Technologie verbessert und die durchschnittliche Reichweite von Elektroautos steigt, werden immer mehr Menschen merken, dass sie mit einem Elektroauto ganz gut leben können.


    2. Lassen Sie sich nicht von den hohen Preisen für Elektroautos abschrecken, die Betriebskosten sind der springende Punkt

    Die Listenpreise von Elektroautos können im Vergleich zu gleichwertigen Benzin- oder Dieselmodellen teuer erscheinen, selbst wenn der staatliche Zuschuss in Anspruch genommen wurde, aber der Schein kann trügen. Die Listenpreise sind nur ein Teil der Kosten, die mit dem Besitz eines Fahrzeugs verbunden sind, und die Gesamtkosten werden wesentlich erträglicher, wenn man die relativ niedrigen Betriebskosten von Elektroautos berücksichtigt - die je nach Nutzungsverhalten oft nur etwa 60 % der Kosten eines vergleichbaren Verbrenner betragen.

    In der Regel ist das Aufladen eines Elektroautos viel billiger als das Betanken eines Benzin- oder Dieselfahrzeugs - selbst wenn Sie die teureren öffentlichen Ladestationen nutzen.

    Die Kfz-Steuer, die Steuervergünstigungen für Firmenwagen und die geringeren Wartungskosten, die sich daraus ergeben, dass ein Elektroauto weniger bewegliche Teile hat, sowie die niedrigeren Betriebskosten eines Elektroautos tragen ebenfalls dazu bei, den höheren Anschaffungspreis auszugleichen.


    3. Machen Sie sich keine Sorgen über die Praxistauglichkeit von Elektroautos

    Es gab eine Zeit, in der die meisten Elektroautos konventionelle Modelle waren, bei denen der Verbrennungsmotor gegen einen Elektromotor und Batterien ausgetauscht wurde. Dies führte zu allerlei Kompromissen in Bezug auf den Innen- und Kofferraum. Heute jedoch werden Elektroautos in der Regel auf speziell entwickelten Plattformen gebaut, die entweder nur für Elektrofahrzeuge oder für verschiedene Antriebssysteme ausgelegt sind. Das Ergebnis ist, dass Elektroautos ein Kofferraum- und Fahrgastraumvolumen bieten, das dem von Benzin- und Dieselfahrzeugen entspricht.

    Die Auswahl an Elektroautos reicht von Superminis und kleinen SUVs bis hin zu Limousinen und Luxus-SUVs, so dass es für die meisten Käufer ein passendes Fahrzeug geben sollte.


    4. Das Fahrgefühl eines Elektroautos ist einzigartig

    Elektroautos sind in der Regel schwerer als Benzin- und Dieselfahrzeuge, was bedeutet, dass sie sich auf kurvigen Straßen weniger agil anfühlen, aber es gibt eine ganze Reihe von Vorteilen beim Fahren, die viele Fahrer bevorzugen werden.

    Zunächst einmal können Sie nahezu geräuschlos fahren, da die Elektromotoren so gut wie keinen Lärm verursachen. Im Verkehr verlangsamt sich das Auto selbst, wenn man das Gaspedal loslässt, so dass man in der Stadt mit nur einem Pedal fahren kann und die Bremse fast nie berührt. Das alles sorgt für ein sehr entspanntes Erlebnis, doch das sofortige Drehmoment des Elektromotors sorgt dafür, dass selbst alltägliche Elektroautos das Potenzial haben, an der Ampel einen Hot Hatch und in manchen Fällen auch einen Supersportwagen stehen zu lassen.

    In gewisser Weise bedeutet der Besitz eines Elektroautos, dass man seine Einstellung zum Autofahren ändern muss. Man nimmt automatisch einen sanfteren, entspannteren Fahrstil an, der die Reichweite maximiert und oft dazu führt, dass man sein Ziel erholter erreicht, als es sonst der Fall wäre.



    Kauf eines Elektroautos: häufig gestellte Fragen

    Sind Elektroautos umweltfreundlich?
    Elektroautos haben keine Abgasemissionen, so dass sie keine lokalen NOx- und Partikelemissionen verursachen, welche die Luftqualität in städtischen Gebieten verschlechtern. Wie umweltfreundlich ein Elektroauto insgesamt ist, hängt jedoch stark von der Stromquelle ab, aus der es geladen wird. In dem Maße, wie sich der Energiemix des nationalen Stromnetzes hin zu erneuerbaren Energiequellen wie Sonnen-, Wind- und Gezeitenkraft und weg von fossilen Brennstoffen bewegt, werden Elektroautos umweltfreundlicher.

    Welche Elektroautos haben die größte Reichweite?
    Dank der immer besser werdenden Batterietechnologie können Elektroautos ihre Reichweite erhöhen. Der Kia e-Niro ist eines der erschwinglicheren Elektroautos und hat eine offizielle Reichweite von 460 Kilometern, was für die meisten Fahrer ausreichend sein dürfte. Am anderen Ende der Skala liegen teurere Modelle wie das Tesla Model S mit einer Reichweite von mehr als 652 km.

    Sind Elektroautos zuverlässig?
    Elektroautos werden immer noch in relativ kleinen Stückzahlen verkauft, und wir haben noch nicht genügend Fahrzeuge mit hoher Kilometerleistung in Augenschein genommen, um ein fundiertes Urteil über ihre Zuverlässigkeit abgeben zu können. Was wir wissen, ist, dass Elektroautos weniger bewegliche Teile haben als herkömmliche Autos, und es gibt bei Hybrid- und Elektroautos kaum Anzeichen dafür, dass die Batterieleistung mit zunehmender Nutzung wesentlich nachlässt, auch wenn eine allmähliche Verringerung der Kapazität wahrscheinlich ist.

    Wie hoch sind die Steuern für Elektroautos?
    Reine Elektroautos sind steuerfrei.


    Elektroautos: Geschichte und Zukunft
    Elektroautos gibt es schon seit mehr als einem Jahrhundert, aber erst in jüngster Zeit haben sie begonnen, auf dem Markt Fuß zu fassen. In den frühen Nullerjahren führte der Reva G-Wiz den Elektroauto-Wahn an, obwohl dieses Modell kaum ein Auto war, da es als Vierrad eingestuft wurde. Es benutzte einfache Blei-Säure-Batterien. Erst als der erste Nissan Leaf auf den Markt kam, nahm die Entwicklung von Elektroautos Fahrt auf.

    Als fünftürige Schräghecklimousine mit fünf Sitzen bot der Leaf die Praktikabilität eines konventionellen Familienautos und wurde zum meistverkauften Elektroauto, wenn auch mit deutlich geringeren Verkaufszahlen als seine Benzin- und Dieselkollegen. Anfangs betrug die Reichweite des Leaf bestenfalls 130 km, aber durch ständige Weiterentwicklung und Verbesserung konnte diese Reichweite erhöht werden, und mit der Einführung des Leaf Mk2 im Jahr 2018 wurde die Reichweite des Fahrzeugs näher an die eines herkömmlichen Benziners herangeführt.

    Angesichts des Erfolgs des Leaf stiegen konkurrierende Autohersteller in den Markt ein und brachten ihre eigenen Elektroautos auf den Markt. Hyundai, Kia, Peugeot, Citroen, Renault, Ford und Volkswagen haben sich der elektrischen Revolution angeschlossen, ebenso wie der Newcomer Polestar, während BMW seine eigene EV-Submarke "i" geschaffen hat. Die US-Firma Tesla hat mit ihrem Angebot an reinen Elektroautos eine riesige Fangemeinde, während die Prestigehersteller Audi, Mercedes und Jaguar ihre eigenen Luxus-Elektroautos herstellen und verschiedene Unternehmen vollelektrische Hypercars in Kleinserie bauen.

    Mit Blick auf die Zukunft kann der Markt für Elektroautos nur wachsen, und zwar schnell. Durch die umfassende Unterstützung der Hersteller und die Verschärfung der Emissionsvorschriften durch die Regierungen verbessert sich die Technologie von Elektroautos rasant - ebenso wie die Infrastruktur, die den Betrieb von Elektroautos erleichtert. Vielleicht denken Sie jetzt noch nicht über ein Elektroauto nach, aber es ist sicher, dass Sie es in Zukunft tun werden.
    Zuletzt geändert von Redaktion; 12.04.2022, 19:19.

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